Israels Selbstbetrug und die Folgen

Israel biegt sich seinen Krieg gegen Syrien noch immer als Verteidigung zurecht – und betrügt sich damit selbst. Über 100 mal hat Israel in den vergangenen sieben Jahren Syrien angegriffen, immer begründet mit angeblich notwendigen Vergeltungsschlägen gegen eine vorgebliche iranische Bedrohung oder auch einfach deshalb, weil es der syrischen Regierung schlicht das Recht, deren Land politisch zu vertreten, absprach. Bis in das Jahr 2018 nahm sich Israel faktisch ungestraft das Recht heraus, in Syrien militärisch einzugreifen und stützte damit die

Atomlügen über den Iran

Die Mär von Massenvernichtungswaffen in den Händen von „Schurkenstaaten“ erlebt die nächste Auflage. Mit der unbelegten Behauptung eines heimlich umgesetzten iranischen Atomwaffenprogramms versucht ausgerechnet jener Staat, der sich selbst allen internationalen Abkommen zur Verbannung von Atomwaffen aus den Rüstungsarsenalen nonchalant entzieht, seine Kriegspsychose in eine handfeste Aggression umzumünzen. Noch gefährlicher ist, dass bestimmte ziokonservative (a1) Machtgruppen in den USA das für absolut praktikabel halten.

Warum die Lügen, Herr Gabriel?

Was tun, wenn das Auswärtige Amt in einem Antwortbrief nur einfach die vorgeworfenen Kriegslügen wiederholt? Zum Beispiel erneut schreiben. Nach zwei an den amtierenden deutschen Außenminister geschriebenen Briefen, welche die von ihm mitverbreiteten Lügen über den Gebrauch von Giftgas der syrischen Armee gegen die eigene Bevölkerung thematisierten, bekam ich nun Antwort. Das ist sehr gut, allerdings nur ein Anfang. Denn, weil dort einfach nur die Verleumdungen gegenüber Syrien wiederholt wurden, kann ich das so nicht stehen lassen. Herr Gabriel bekommt

Syrien – Niederlage für die verdeckten Krieger

Es ist verdächtig ruhig um die Berichterstattung über Syrien geworden. Dabei tobt dort nach wie vor ein Krieg gegen salafistische Terroristen und diese werden von den westlichen Nationen nach wie vor aktiv unterstützt. Der vorgetäuschte Kampf des Westens gegen den IS ist dabei das Narrativ für den Kampf gegen die syrische Regierung, das syrische Volk. Denn insbesondere die USA streben nach wie vor die Teilung Syriens an!

Weißhelme – Tür an Tür mit al-Qaida

Ein Jahr lang weilte der Franzose Pierre Le Corf im syrischen Aleppo, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Nach der Befreiung Ost-Aleppos von al-Qaida im Dezember 2016 drehte er einen Kurzfilm über die Hauptzentrale von Jabhat al-Nusra und entdeckte eine traute Gemeinsamkeit mit der Weißhelm-Truppe. Und: Durch Primärquellen wie diese können wir u.a. sehen, wo millionenschwere Hilfen der Vereinten Nationen landeten.

Aleppo und Dresden – Zerrbilder zweier Städte

Noch bis zum 3.April 2017 ist im Herzen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden eine Installation zu sehen, die ob ihrer vermeintlichen wie wahren Absichten Fragen auf wirft. Mehr noch ist Widerspruch heraus gefordert, denn was dort vermittelt wird, entspricht weder der Wirklichkeit des heutigen Dresdens noch der des leidgeprüften Aleppo’s. Es ist ein Zerrbild.

Türkische Gratwanderungen (9)

Im Sommer 2014 wurde der Welt das Drama von Kobane vorgeführt. Die nahe der türkischen Grenze liegende syrische Stadt wurde vom IS belagert und die Medien berichteten täglich über den aktuellen Stand. Aus meiner Sicht wurde in Kobane eine Show abgezogen, um die Bevölkerung der westlichen Staaten davon zu überzeugen, dass die Kurden in Nordsyrien militärisch unterstützt werden müssen. Von Kobane spannen wir im Folgenden außerdem den Bogen zur Gegenwart und schließen damit die Artikelreihe „Türkische Gratwanderungen“ ab.