„Befreiung vom IS“ in der Strategie des Teile und Herrsche

Als im Jahre 2014 die Milizen des selbsternannten Führers aller Kurden Mahmut Barzani  die nordirakische Stadt Kirkuk vom Islamischen Staat (IS) befreiten, war das nur eines von vielen Narrativen, welches benötigt wurde, um das Konzept des Teile und Herrsche hinter einem edelmütigen Kampf gegen böse Terroristen verstecken zu können. Wird diese Politik von der US-Regierung unter Donald Trump im Irak weitergeführt? Analysieren wir dazu vergangene und aktuelle Ereignisse.

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"Befreiung vom IS" in der Strategie des Teile und Herrsche

Als im Jahre 2014 die Milizen des selbsternannten Führers aller Kurden Mahmut Barzani  die nordirakische Stadt Kirkuk vom Islamischen Staat (IS) befreiten, war das nur eines von vielen Narrativen, welches benötigt wurde, um das Konzept des Teile und Herrsche hinter einem edelmütigen Kampf gegen böse Terroristen verstecken zu können. Wird diese Politik von der US-Regierung unter Donald Trump im Irak weitergeführt? Analysieren wir dazu vergangene und aktuelle Ereignisse.

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Deir-ez-Zor und die Einheit Syriens

Während in den Massenmedien Schweigen das Geschehen im Osten Syriens begleitet, überschlagen sich in den alternativen Medien die Spekulationen. Nämlich dahingehend, dass die Teilung Syriens, angestrebt durch die USA und unter Missbrauch kurdischer Autonomiebestrebungen nun doch in die Tat umgesetzt wird. Doch so kristallklar sind die Dinge nicht.

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Türkische Gratwanderungen (9)

Im Sommer 2014 wurde der Welt das Drama von Kobane vorgeführt. Die nahe der türkischen Grenze liegende syrische Stadt wurde vom IS belagert und die Medien berichteten täglich über den aktuellen Stand. Aus meiner Sicht wurde in Kobane eine Show abgezogen, um die Bevölkerung der westlichen Staaten davon zu überzeugen, dass die Kurden in Nordsyrien militärisch unterstützt werden müssen. Von Kobane spannen wir im Folgenden außerdem den Bogen zur Gegenwart und schließen damit die Artikelreihe „Türkische Gratwanderungen“ ab.

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Türkische Gratwanderungen (8)

Es ist ein langer Anlauf, den die Leser in bisher sieben Artikeln zur Verwicklung der Türkei in die Konflikte im Nahen – und Mittleren Osten begleitet haben. Der aber aus meiner Sicht verständlich macht, wie die fortwährende Eskalation des Krieges an und hinter seinen Grenzen wie auch in der Türkei selbst(!) verstehbar ist. Jetzt nun wenden wir uns der Ausweitung des Krieges auf die Kurdengebiete zu.

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Türkische Gratwanderungen (4)

Bisher haben wir in vorliegender Artikelreihe die Verstrickung türkischer Politik in die aktuellen Konflikte des Nahen – und Mittleren Ostens betrachtet. Auf der Suche nach Verständnis haben wir den Einfluss imperialistischer Mächte, den der Muslimbruderschaft und die eigenen Vorstellungen der Türkei zur Erlangung einer politischen Vorherrschaft in der Region untersucht. All diese Aspekte werden überlagert von einer quasi tickenden Zeitbombe, einer andauernden Zerreißprobe für die türkische Politik, dem (sogenannten) Kurdenproblem.

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