Die große Falle

Die (sogenannte) Flüchtlingskrise und ihre „Bewältigung“, der Krieg in Syrien, die wachsenden sozialen Spannungen einschließlich einer Radikalisierung der Gesellschaft in Deutschland, eine einerseits verlogene Willkommens-Kultur und andererseits das subtile Schüren von Ressentiments gegenüber den Flüchtlingen. All das in ein großes, schlüssiges Bild zu bringen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Beim deutschen Vineyardsaker wurde ich diesbezüglich fündig. Dagmar Henn hat dort einen Artikel veröffentlicht, in dem sie auf die wunden Punkte deutscher Innen- und Außenpolitik zeigt und die Gefahren benennt, die unserer

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Avaaz und der Krieg gegen Syrien

Avaaz.org ist in aller Munde und wird als demokratische Kampagnenplattform seit einigen Jahren hoch gelobt. Avaaz selbst zitiert dabei auf seiner Web-Präsenz die britische Zeitung „Observer“ mit den Worten: „Avaaz versorgt das globale System mit einer beeindruckenden Infusion von Feedback. Und das beste ist, es bietet eine zeitgemäße Lösung gegen Politikverdrossenheit an.“ Vielleicht könnte man korrigierend sagen: Es bietet eine zeitgemäße weil bequeme Lösung gegen das schlechte Politikgewissen; halt an sich Bequemlichkeit an?

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Die Spieletheorie und der Siegeszug des Neoliberalismus (3)

Im Jahre 2012 wurde die folgende hier im Prinzip unverändert wiedergegebene Artikelreihe von Daniel Neun auf seiner sehr zu empfehlenden Web-Seite https://www.radio-utopie.de veröffentlicht . Sie beruht auf einer 2007 veröffentlichten BBC-Dokumentation von Adam Curtis und ist auch Jahre später, mit dem Blick auf das Weltgeschehen von ungebrochener Aktualität. Der Film selbst ist leider über Youtube nicht mehr direkt zugänglich (mit Urheberrechten seitens BBC begründet), bei Disclose.tv wurde ich noch fündig. Gerade dieser sehr lange dritte Teil ist – obwohl vor

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Ralph Peters und der Neue Nahe Osten

Wenn der Krieg in Syrien im Gegensatz zur breit gestreuten Meinung der Massenmedien kein Bürgerkrieg ist, sondern ein Stellvertreterkrieg um geopolitische Interessen durchzusetzen, stellen sich neue Fragen. Wer plante die Destabilisierung der Region, wie lange gehen diese Planungen eigentlich schon und auf welchen Motivationen beruhen sie? Das Interessengeflecht ist komplex: Politiker, Militärs, Konzerne, Ideologen – sie alle treiben ihr geopolitisches Spiel auf (nicht nur) Kosten Syriens. Öffnen wir in diesem Artikel mal wieder einen Spalt breit die Tür zur Wahrheit

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Der Weg zur Bank von England (4)

Im dritten Teil dieser Artikelreihe zur Genesis der Bank of England habe ich versucht, den gesellschaftlichen Kontext in dem sich das bankenähnliche System der Goldschmiede Londons entwickelte, insbesondere die Zeit zwischen 1660 und 1667 etwas plastischer darzustellen. Im Zuge des Zweiten Englisch-Niederländischen Seekrieges waren die Goldschmiede auch fast in die erste massenhafte Bankenpleite geschlittert. Einfach weil sie ihre Gier nicht bremsen konnten und Gold gegen hohe Zinsen verliehen – und in Not kamen als (kriegsbedingt) ein Run auf das bei

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Klarstellungen – ARD-Interview mit Baschar al-Assad

Am 1.März 2016 gewährte der syrische Präsident Baschar al-Assad dem Ersten Deutschen Fernsehen ein Interview. Dabei stellte er sich 29 Fragen des ARD-Journalisten Thomas Aders. Die Art der Fragestellungen des Deutschen offenbart sein tiefes Feststecken innerhalb eines propagandistischen Sumpfes, wie wir ihn aus der transatlantischen Medienlandschaft nur zu gut kennen. Assad ist das wohl bewusst und mit seiner klaren logischen und ehrlichen Sprache stellt er die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße. Das Propagandistische des Interviews wie auch die

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Der Weg zur Bank von England (3)

Im vorherigen Teil unserer Artikelreihe zur Genesis der Bank of England hatten wir uns etwas ausführlicher mit den goldsmiths notes und ihrer fortschreitenden Metamorphose zu „echtem“ Geld beschäftigt. „Richtige“ Banker waren die Londoner Goldschmiede deshalb noch nicht, aber die Wandlung dahin war in den 60iger Jahren des 17.Jahrhunderts auf der Zielgeraden. Vorerst aber verdienten sie ordentlich mit dem Verleih von Gold und machten dabei erste Bekanntschaft mit dem sogenannten Run auf die Banken.

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China – Suche nach Wegen aus dem Dollar

Chinas Wirtschaft ist in den vergangenen Jahrzehnten in atemberaubendem Tempo gewachsen. Die inzwischen zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt steht einerseits vor vielfältigen nationalen Herausforderungen und drängt andererseits auf die internationalen Märkte. Das Land hat finanzielle Ressourcen wie auch Technologien und kluge Köpfe – und stößt dabei an den Hegemon USA, der stur auf seiner Rolle des Führers einer unipolaren Weltordnung beharrt. Welche Rolle für China spielt dabei das vom US-Dollar beherrschte Weltfinanzsystem?

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Der Mensch – Zwischen Instinkt und Gewissen

Der Mensch als biologisches Wesen ist von Instinkten geleitet. Und so wie er in der Vergangenheit über die darin entwickelten Strategien sein Überleben sicherte, so „funktioniert“ er auch heute in seinem Dasein als soziales Wesen. Wenn er in Notsituationen gerät, gewinnt ein auf tiefem Egoismus basierender Kampf mit den Artgenossen die Oberhand über friedliches gemeinschaftliches Zusammenleben. Deshalb sind Kriege zwischen Gesellschaften unvermeidlich. Die These vom homo sapiens als einem grundsätzlich egoistisch ausgerichteten Wesen ist Basis aller marktwirtschaftlichen, vor allem neoliberalen

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Der Weg zur Bank von England (2)

Viele Menschen fragen sich in Bezug auf unser derzeitiges Finanzsystem, in welcher Zeit dessen Wurzeln liegen, welche Akteure die Etablierung vorantrieben und warum sie das taten. Innerhalb diesen Kontexts sind die Bank of England und die US-amerikanische Federal Research (Fed) geradezu Reizworte und verdienen deshalb eine ausführlichere Betrachtung. Hier nun der Fortsetzungsartikel zur Genesis der Bank von England.

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