Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen – ein Trugbild?

Die Tagesschau hat erneut über einen UNO-Bericht zu Syrien informiert. Die Frage stellt sich: Woher hatte sie den und wie glaubwürdig ist er? Oder war dieser UNO-Bericht nichts anderes als all die anderen Lügengeschichten, die wir vom größten deutschen Nachrichtensender seit Jahr und Tag im Falle Syrien serviert bekommen? Die beste Lösung scheint mir, den UNO-Bericht selbst auf Glaubwürdigkeit zu untersuchen. Ach so, zuvor müssen wir ihn natürlich erst einmal finden.

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Zur Vorgeschichte der Staatsgründung Israels

Die palästinensische Identität basiert also nicht auf religiösen Ansprüchen, sondern auf einer eindeutig identifizierbaren palästinensischen Gemeinschaft. Diese berechtigten Ansprüche wurden aber durch die zionistische Bewegung konterkariert. Die Negierung einer nationalen palästinensischen Identität führte zwangsläufig zur Verweigerung des palästinensischen Selbstbestimmungsrechtes.

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Posse zu Pässen

Das Verhalten Kiews ist schwer verständlich, denn Kiew besteht darauf, dass die ukrainischen Ostgebiete zur Ukraine gehören und die Menschen Ukrainer sind. Gleichzeitig verweigert Kiew ihnen Sozialleistungen wie Renten und sogar Papiere. Während also die „eigene Regierung“ in Kiew die Menschen rechtlos stellt, ist es Russland, das ihnen mit humanitärer Hilfe und der Anerkennung der Papiere hilft. Kiew hat sich dadurch ohne Not eine Situation geschaffen, in der es leicht zu verstehen ist, dass die Menschen in diesen Gebieten nichts mehr mit der Ukraine zu tun haben wollen.

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Grenzgänger für den Frieden

Die herumposaunten Werte der westlichen Mächte sind von diesen nie mit der Absicht verkündet worden, auch umfassend verwirklicht zu werden. Der Westen hat so gesehen seine Werte nie verraten. Innerhalb des Systems, dem wir folgen sollen, gab es nie welche. Menschen dagegen haben sehr wohl ihre Werte – weltweit. Viele dieser Werte sind universell und berühren deshalb uns alle. Macht nutzt das aus und vereinnahmt mittels Propaganda die uns innewohnende Ethik und damit unser Selbst. Sie vergewaltigt uns mit samt unseren wahrhaftigen Werten für egoistische Interessen.
Es sind letztlich nicht die “westlichen Werte” sondern die ureigenen ethischen Werte des Menschen Jürgen Todenhöfer, für die eben dieser in seinem Buch leidenschaftlich wirbt. Das ist die für mich entscheidende Note des Buches: der nicht müde werdende Appell an unsere Humanität, an unser friedliches, gemeinsames Menschsein.

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Korea und das Scheitern einer Weltorganisation

Die US-Militärs betrieben den Krieg seit 1951 mit der eindeutigen Maßgabe, sich Nordkorea für einen genehmen Waffenstillstand „zurechtzubomben“. Diese Leute waren auch überzeugt davon, genau das mit ihrer Bombenorgie erreicht zu haben. Um das tun zu können, war ein rasches Kriegsende keinesfalls gewünscht. Beachten wir, dass die schwersten Luftangriffe des gesamten Krieges in den letzten Monaten vor Abschluss der Waffenstillstands-Vereinbarung erfolgten. So ist es nur logisch, dass die UNO-Führung den Vorschlag der nordkoreanischen Seite, die Waffenstillstandsverhandlungen durch eine allgemeine Waffenruhe zu begleiten, zurückwies. Das war im Jahre 1951!

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