Interview mit dem syrischen Präsidenten

Die Botschaft des syrischen Staatsführers ist eindeutig: Syriens Souveränität wird vollständig wiederhergestellt. Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat dem russischen Nachrichtensender Russia Today (RT) in der syrischen Hauptstadt Damaskus ein halbstündiges Interview gegeben. In diesem zerlegt er insbesondere das Narrativ der westlichen Politik und Medien von einem sogenannten „Bürgerkrieg“ in seinem Land. Letztmalig hat die öffentlich-rechtliche Medienanstalt ARD übrigens vor reichlich zwei Jahren den syrischen Präsidenten um ein Interview gebeten – und auch bekommen. Da die Meinung hoher syrischer Repräsentanten

Der Iran im Fadenkreuz

Der Krieg des Westens gegen Syrien zielt auf dessen treuesten Verbündeten – den Iran. Israel und weite Kreise des US-Establishments sind fortwährend dabei, den Iran als monströse Gefahr für den jüdischen Staat an die Bevölkerungen zu verkaufen, um diese für den nächsten Krieg weichzuklopfen. Wer die Wirtschaftskraft und das militärische Potenzial des Iran nur ein wenig kennt, ist sich rasch über die Absurdität der Vorwürfe gegen dieses Land im Klaren. Doch Rationalität ist nicht notwendig, wenn man Kriege gegen ungeliebte,

Eine syrische Woche als Augenöffner

Die Ereignisse der ersten Aprilhälfte haben bestätigt, dass die Zeit des Hegemons zu Ende geht – wie das? Der 11. Januar 2018, an dem sich in der US-Hauptstadt in getrennten Sitzungen die „kleine Syrien-Gruppe“ und die „syrische Opposition“ zur Kurzfristplanung in der Inszenierung des sogenannten „Aufstands gegen das syrische Regime“ trafen, ist ein Besonderer. Er hat die jüngsten Ereignisse in Syrien stark beeinflusst, aber – im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung – fand die entscheidende Steuerung, die Prägung nicht (mehr) durch

Vorne-Verteidigung der westlichen Wertegemeinschaft in Syrien

Am 7. Februar 2018 griffen US-Kampfflugzeuge und Hubschrauber, welche im Rahmen von Inherent Resolve über Syrien operieren, verbündete Stammesmilizen der syrischen Armee östlich des Euphrat in der Provinz Deir-ez-Zor an(1). Sowohl der Einsatz der US-Luftwaffe als auch die Bewaffnung von Militanten (welcher Art und Herkunft auch immer) durch die USA stellen eine flagrante Verletzung des Völkerrechts dar. Erneut zeigte sich, dass ein immer wieder beschworenes Völkerrecht für bestimmte Machteliten nicht das Papier wert ist, auf dem es geschrieben wurde.

Ein Plädoyer für die ARD-Tagesschau?

Warum nicht? Hinter der Fassade der ARD finden sich heterogene Kollektive von Menschen aus Fleisch und Blut, die subjektiven Handlungszwängen unterliegen – wie Sie und ich. Diese Menschen kann man kritisieren, man kann sie aber auch – und das vergessen viele – unterstützen. Das Verteufeln fällt den meisten leicht, bedient aber doch nur Feindbilder und ist so in keiner Weise konstruktiv. Hier der Mutmacher der Tagesschau, für dessen Fortsetzung wir den Machern Mut machen sollten.  

Tagesschau und die Nachricht hinter der Nachricht (5)

Kontinuität in der Art und Weise von Berichterstattung ist ein starkes Zeichen für feste, unveränderte Strukturen, für beständige Abhängigkeitsverhältnisse. Damit verbunden ist die immer gleiche Wahl von Themen sowie ihre einseitige, parteiische Behandlung. Die ARD-Tagesschau zelebriert ihre immanenten Abhängigkeiten ungewollt eindrucksvoll. Doch die Muster sind durchschaut.