Wenn ein Journalist um Wahrheit ringt

Über einen Brief und das Brücken bauen. Der für die ARD tätige Nahost-Korrespondent Jürgen Stryjak hat auf meine harte Kritik an seiner Art und Weise der Berichterstattung zu den Ereignissen in Syrien in bemerkenswerter Form geantwortet.

Der lange Abgang der Proxies

Syrien ringt noch immer um die Wiederherstellung seiner Souveränität. Syriens Gegner führen dabei ihren Krieg gegen das Land auf verschiedenen Ebenen. In Idlib unterstützen sie die Islamisten von al-Qaida, in Ost-Syrien die SDF, im Süden halten sie al-Tanf mit dem Flüchtlingslager al-Rukban besetzt. Der IS ist als Kalifat verschwunden, doch Waffen und Ausrüstung fließen ihm […]

Zur Vorgeschichte der Staatsgründung Israels

Die palästinensische Identität basiert also nicht auf religiösen Ansprüchen, sondern auf einer eindeutig identifizierbaren palästinensischen Gemeinschaft. Diese berechtigten Ansprüche wurden aber durch die zionistische Bewegung konterkariert. Die Negierung einer nationalen palästinensischen Identität führte zwangsläufig zur Verweigerung des palästinensischen Selbstbestimmungsrechtes.

Zur Vorgeschichte der Staatsgründung Israels

Die palästinensische Identität basiert also nicht auf religiösen Ansprüchen, sondern auf einer eindeutig identifizierbaren palästinensischen Gemeinschaft. Diese berechtigten Ansprüche wurden aber durch die zionistische Bewegung konterkariert. Die Negierung einer nationalen palästinensischen Identität führte zwangsläufig zur Verweigerung des palästinensischen Selbstbestimmungsrechtes.

Hetze gegen Syrien nimmt kein Ende

Die ARD-Tagesschau bleibt unbeirrt auf befohlenem Kurs. Der Krieg gegen Syrien setzt sich noch immer fort. In die Propaganda-Bataillone, die einen Krieg begleiten und stützen müssen, ist die ARD-Tagesschau unverändert und geradezu perfekt funktionierend eingebettet. Für Terroristen in der syrischen Provinz Idlib wird die Luft enger und – wie nicht anders zu erwarten war – […]

Grenzgänger für den Frieden

Eine Betrachtung zu Jürgen Todenhöfer und seinem Buch „Die große Heuchelei“. Jürgen Todenhöfer ist das beste Beispiel dafür, wie wenig hilfreich es ist, Menschen in Schubladen zu stecken, um sie danach anhand der Beschreibung der Schublade zu klassifizieren und sodann auf- oder abzuwerten. Außerdem zeigt er uns, dass es unzählige Wege gibt, für den Frieden […]

Grenzgänger für den Frieden

Die herumposaunten Werte der westlichen Mächte sind von diesen nie mit der Absicht verkündet worden, auch umfassend verwirklicht zu werden. Der Westen hat so gesehen seine Werte nie verraten. Innerhalb des Systems, dem wir folgen sollen, gab es nie welche. Menschen dagegen haben sehr wohl ihre Werte – weltweit. Viele dieser Werte sind universell und berühren deshalb uns alle. Macht nutzt das aus und vereinnahmt mittels Propaganda die uns innewohnende Ethik und damit unser Selbst. Sie vergewaltigt uns mit samt unseren wahrhaftigen Werten für egoistische Interessen.
Es sind letztlich nicht die “westlichen Werte” sondern die ureigenen ethischen Werte des Menschen Jürgen Todenhöfer, für die eben dieser in seinem Buch leidenschaftlich wirbt. Das ist die für mich entscheidende Note des Buches: der nicht müde werdende Appell an unsere Humanität, an unser friedliches, gemeinsames Menschsein.