Die Klimahysterie ist im Gange und die praktische Ausnutzung ebenso.


Die Berichterstattung und der Aktionismus zum „gefährlichen Klimawandel“ nimmt inzwischen völlig absurde Dimensionen an. Das trübt den Blick auf die wirklichen Umweltgefährdungen und gibt Entscheidern aus Wirtschaft und Politik die Möglichkeit, konkret zu werden. Für sie ist „Klimapolitik“ der nützliche Idiot, das Mittel zum Zweck.


Um den reflektierenden Verstand ist es in unserer Gesellschaft wahrlich nicht gut bestellt. Beginnen wir mit einem Artikel der ARD-Tagesschau aus der Sparte Hintergrund, Titel:

„Fridays for Future“ – Was die Bewegung so erfolgreich macht“ (1)

In diesem begründete Melanie Katharina Marks sehr wortreich den Erfolg von „Fridays for Futures“ (das Wortungetüm im weiteren FfF genannt). Aber WAS ist denn nun konkret der bisherige Erfolg?

Es gibt natürlich einen Erfolg, aber ist es auch der, den Melanie Katharina Marks meint? Denn die praktische Politik, die noch immer die Schüler an ihrem neuen freien Freitag feiert, macht doch – dessen ungeachtet – weiterhin alles, was einer Politik, die dem Schutz von Natur und Umwelt (samt eines verträglichen regionalen Klimas hier und anderswo) dient, diametral entgegenläuft. Im Gegenzug bedient es – im Sinne der Macht kann man das bildlich nehmen – höhere Interessen. FfF bedient, ohne es zu wollen, höhere Interessen – Gewinnerwartungen für interessante neue Projekte. Wer das bezahlen wird? Raten Sie mal und versuchen dabei nicht Geld als Maß für die zu erwartenden Kosten zu verwenden.

Dem eben dient der parallel laufende, hysterische Zirkus von der „Klimakatastrophe“ – wohlgemerkt immer nur ganz gezielt auf Kohlendioxid gerichtet. Nach Konstanz hat auch Kiel den „Klimanotstand“ erklärt, die ARD-Tagesschau meldet:

„Beschluss des Stadtrats – Auch Kiel erklärt den «Klimanotstand»“ (2)

Kann mir bitte mal jemand erklären, was ein „Klimanotstand“ sein soll? Was ganz konkret ist geplant, innerhalb der besonderen Situation des „Klimanotstandes“? So wie bei Erdbeben und Hochwasser müssten doch längst Maßnahmen zur Eingrenzung des „Notstandes“ angelaufen sein – oder? Welches sind es nun ganz konkret in Kiel?

Oder ist das vielleicht nur ein zu gern genommenes Vehikel von „Volksvertretern“, um, statt konkrete Politik im Sinne von Umwelt und Natur zu betreiben, einfach mit schlagenden Angsttriggern ihre Wähler bei der Stange zu halten?

Ist es vielleicht das hier? Also, ich meine konkrete Umweltpolitik – immer schön daran denken, Klimapolitik durch Umweltpolitik zu ersetzen. Denn eine lebenswerte Umwelt ist es, die in Gefahr ist – nicht das Klima:

„EuropaTrend – Vorwahlumfrage Klimaschutz ist das wichtigste Thema“ (3)

Wie denn nun ganz konkret? Ist jetzt „für Klimaschutz sein“ schon konkret? Oder ist es nur populär? Ist es vielleicht gar populistisch? Auf dieser populistischen Welle schwimmt unsere Tagesschau geradezu stumpfsinnig mit.

Das Bundeskanzleramt natürlich auch, in dem es einem Treffen hochrangiger Politiker einfach das Label „Klimaschutz“ drauf pappt. Das liest sich dann so:

„Kanzlerin empfängt niederländischen Ministerpräsidenten – Gemeinsam für den Klimaschutz“ (4)

Das Label ist die B-Geschichte, die emotionale Botschaft für das Volk, die quasi moralische Begründung für die zu besprechenden Maßnahmen. Was da in Betracht kommt, da sind die beauftragten Politiker durchaus konkret. Sie beraten bereits über strategische Investitionsmaßnahmen, die Wachstum und Beschäftigung generieren (Hervorhebung PA):

„Aus dem, was auch in den Niederlanden diskutiert wird, wissen wir, dass Klimaneutralität nur dann zu erreichen ist, wenn wir den Restausstoß an CO2 dadurch kompensieren, dass wir sogenannte Senken bilden, das heißt, entweder aufforsten oder Gas speichern.“ (5)

Welche der beiden Varianten – aufforsten oder Gas durch Verpressung in der Erdkruste speichern – den Vorrang erhalten wird, dürfte ja wohl klar sein. Der niederländische Premier ließ es kurz aufblitzen (Hervorhebung PA):

„Aber wir wissen natürlich auch, dass auch noch 2050 CO2-Emissionen da sein werden. Das muss man auch neutralisieren. Dafür gibt es zwei Techniken, nämlich die Lagerung oder die Schaffung teurer Wälder.“ (6)

CO2 als „Klimakiller“ (das Wort ist Blödsinn, ich weiß) gilt laut einer politisch aufgestellten Behörde – der IPCC – als gesichert und deshalb beginnen wir jetzt damit, wiederum neue Ressourcen auszubeuten? Investitionen dieser Art sind nun mal mit Ressourcen-Verschwendung verbunden, aber Investition klingt natürlich viel freundlicher. Auf Basis einer durch nichts gesicherten Annahme machen wir mit dem Irrsinn einer den Planeten versiffenden Wachstumspolitik einfach so weiter. Immer und immer wieder zeigt man auf das „gefährdete Klima“ (auch Blödsinn, ich weiß) und lenkt den Blick weg vom existenzbedrohenden Raubbau und der Verseuchung, die wir Luft, Wasser, Erde und Menschen antun.

Nun, da hätte sich doch der umtriebige deutsche Außenminister Heiko Maas bei seinem Besuch in Brasilien mal so richtig spreizen können, denn dort geht es ans Eingemachte. Dort brennt der tropische Urwald, eine gigantische und für unser Leben durchaus existenzielle CO2-Senke in kaum vorstellbaren Größenordnungen (7). Man kann aber nicht sagen, dass sich der Minister vor Sorge überschlagen hätte. Die gemeinsame Erklärung mit seinem Amtskollegen und dem brasilianischen Präsidenten enthielt diesen Passus:

„Die Minister bekundeten ihre Entschlossenheit, den durch die Entwaldung verursachten Herausforderungen und ihren Auswirkungen auf das Klima entgegen zu treten. Sie erinnerten daran, dass der Schutz, die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der Wälder seit jeher die wichtigsten Bereiche der Umweltzusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland sind. Sie bekräftigten ihr gemeinsames Interesse an der weiteren Festigung der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit, einschließlich durch deutsche Unterstützung des Amazonas-Fonds.“ (8)

Diese Wortblasen dürfen uns nicht täuschen. Denn das unzweifelhaft sichtbare Ergebnis der „Umweltzusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland“ ist der Nachweis der Unfähigkeit eines auf „nachhaltigem Wachstum“ basierenden Konzepts. Der Raubbau an der Kohlendioxid-Senke Regenwald geht ungebremst weiter.

Das unredliche an der CO2-Hysterie lässt sich daher bereits daran erfassen, dass die als solches von der deutschen Bundeskanzlerin ins Spiel gebrachten CO2-Senken jeden Tag in Größenordnungen vernichtet werden. Und wissen Sie, unter welcher Prämisse das geschieht? Unter der von „nachhaltigem Wachstum und Beschäftigung“. Ich rede von den Urwäldern dieses Planeten, die draufgehen für Bio-Diesel, Kosmetik, Einrichtungen, Baustoffe, Nahrungsmittel und Tierfutter. Denn wir fordern auch noch Unmengen an Fleisch – das wir konsumieren, bis im wahrsten Sinne des Wortes der Arzt kommt.

Es geht um den Bedarf der Ersten Welt, um unseren Bedarf, der zur massenhaften Vernichtung von Biodiversität und damit jenen Organismen führt, die Kohlendioxid binden – den Pflanzen. Man bräuchte „nur“ heute schon mit diesem, den betroffenen Staaten übergeholfenen Wahnsinn aufhören. Sofort könnte man auch die Investitionen in künstliche CO2-Senken ad acta legen. Aber genau das ist nicht gewollt.


Wenn es den Apologeten einer Klimakatastrophe tatsächlich ernst um das Klima wäre, würden sie doch nicht mit großem Aufwand – verbunden mit weiteren drastischen Eingriffen in die Umwelt – in sogenannte künstliche CO2-Senken investieren. Sie würden statt dessen alles dafür tun, um die natürlichen CO2-Senken zu erhalten. Auch das wäre kein bequemer Selbstläufer. Das würde unweigerlich eine sehr notwendige gesellschaftliche Diskussion herausfordern, ob der Rolle, die wir bei der Vernichtung der natürlichen CO2-Senken spielen.


Doch gefällt man sich in nichtssagenden, nichts verändernden Sprechblasen, wenn es um die tatsächlich notwendige Umweltpolitik geht. Um die wirklich in Angriff zu nehmen, müsste man dann halt ans Eingemachte. Sehr schnell und sehr ruppig würde plötzlich den politischen Klimapredigern der Wind ins Gesicht blasen. Billiges, gestrecktes Opium fürs Volk ist da die einfachere Lösung. Konkrete Politik für unsere intakte Umwelt, die ein verträgliches Klima vor Ort und anderswo einschließt? Fehlanzeige. Brauchen wir ja auch alles nicht. Wir müssen doch nur das CO2 abbauen.

Oder anders gesagt: Das ist alles nur noch absurd.

Das Folgende ist dafür sehr konkret. Ganz im Sinne der Ausbeutung von Ressourcen, der Missachtung unserer Natur, der Verschandelung unserer Umwelt, der Verseuchung von Luft, Wasser und Boden – im Sinne von Bequemlichkeit und Kapital, einer großen Gemeinschaft, die ganz doll vehement an „klimaverträglichen“ Lösungen arbeitet, wird das hier diskutiert:

„E-Tretroller in Städten – Chaos oder Chance?“ (9)

Das ist die Überschrift aus einem weiteren Artikel der ARD-Tagesschau, geschrieben von der gleichen Melanie Katharina Marks, die ganz oben den Erfolg (welchen bitte?) von FfF bejubelte und „analysierte“. Die Journalistin die beide Artikel in etwa zur selben Zeit fertigte, bekommt es nicht hin, einen Zusammenhang zwischen den beiden Themen zu entdecken und dies dem Publikum – dessen Erkenntnis damit hilfreich steigernd – mitzuteilen.

Ist schon eine Kampagne von Fridays for Futures am Laufen, die auf den Verzicht von elektrogetriebenen Tretrollern hinwirkt? Oder kommen schon die ersten jungen Aktivisten mit einem solchen zur „Klimademo“?

Die Investoren haben längst glänzende Augen bekommen. Aber haben Sie, liebe Leser, schon erkannt, wo das tatsächliche Problem konkret bei diesen Gefährten liegt? Die ARD-Journalistin Marks hat natürlich Aspekte genannt, die gern auch gewürdigt werden können, zum Beispiel die sinkende Verkehrssicherheit. Fußwege sind schließlich auch Teil des öffentlichen Verkehrsraumes. Doch es geht um viel mehr. Es geht um um unsere Umwelt und vor allem geht es um die Umwelt anderswo. In den Akkus der Tretroller steckt jede Menge Kobalt – und vor allem kommt das von wo her (10)? Hier ein Schnappschuss:


kinderarbeit-kongo
Kinderarbeit in einer der größten Kobalt-Minen des Kongo (b1)

Wie so wertvolle Metalle wie Kupfer und Gold steckt in fast allen elektronischen Geräten auch Coltan – nämlich in  den Akkus. Somit treibt es natürlich auch die mit Akkus betriebenen Roller an. Wo kommt das Coltan bevorzugt her? Sie haben richtig geraten: aus Afrika, vor allem Ruanda und dem Kongo (11). Komisch, dass gerade dort seit Jahrzehnten so viele Kriege mit Millionen von Toten grassieren, nicht wahr? Das Coltan kommt in Form von Tantal letztlich trotzdem bei uns an. Was das mit Klima und Umwelt zu tun hat? Klima und Umwelt sind zuallererst regional und regional sieht es in Teilen des Kongo zum Beispiel so aus:


Coltan-Mine im Kongo (b2)

Prima-Klima dort, finden Sie nicht auch? Egal, Hauptsache bei uns scheint die Sonne und wir sind mobil. Koste es, was es wolle – für andere natürlich. So wie die hässlichste Ausgeburt des Automobilbaus, der SUV, in Massen die Straßen zumüllt, werden auch bald zuhauf elektrogetriebene und ganz toll klimafreundliche Roller die Rad- und auch die Gehwege (verboten oder nicht) unsicher machen. Außerdem sind wir alle begeistert, wie unsere Politik gegen die Klimakatastrophe ankämpft. Wenn dann auch noch die Investitionen in Elektromobile ganz allgemein durchschlagen, dann Gnade Gott den jetzt schon geschundenen Völkern Afrikas. Der tägliche Wahnsinn in unserer Gesellschaft lässt sich wirklich nur noch schwerlich in Worte fassen.

Der Bundestag hat im März 2019 eine Gesetzesinitiative beschlossen, diese netten kleinen Raser, im Sinne von „Innovation und mobiler Vernetzung“, sowie als attraktives Angebot für die „erste Meile“ ab Sommer 2019 zuzulassen. In der Online-Präsenz des Parlaments steht doch allen Ernstes:

„Erste Meile: Weitgehend unbestritten ist, dass Elektrokleinstfahrzeuge durchaus einen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität leisten können.“ (12)

Nur nebenbei: Ein handfester Beitrag zur „klimafreundlichen Mobilität“ (die Sprachsülze macht mich schier sprachlos) wäre es, einfach die „Erste Meile“ schlicht zu Fuß zu gehen. 

Es haute mich fast weg, als ich im Antrag der FDP zum Thema den Vorschlag einer Klassifizierung dieser Gefährte in „Freizeitklasse“, „Pendlerklasse“ und „Sportlerklasse“ erfuhr (13). Zügig hat der Bundesrat das Gesetz dann auch am 17. Mai durch gewunken (14). Da sehen Sie es, liebe Leser: Die Politik tut was. Oder anders ausgedrückt: Das darf doch alles nicht wahr sein.

Ganz im Sinne des Klimas. Man sieht sehr schön: Die „Klimabewegung“ nimmt Fahrt auf – bald auch auf Elektrorollern? Die plakativ aufgesetzte Kampagne zur „Rettung des Klimas“ und die laut propagierte, zielgerichtete Förderung neuer „klimafreundlicher Investitionen“ sind in ihrer zeitlichen Parallelität alles andere als ein Zufall. Das Eine macht die Hirne der Menschen willig für das Andere. So nimmt der Wahnsinn seinen Lauf, die Tagesschau hilft bei der Verkündung der frohen Botschaft (Hervohebung PA):

„Seit beinahe drei Jahren bezuschusst der Bund den Kauf von Elektroautos. Doch die Nachfrage blieb hinter den Erwartungen zurück. Verkehrsminister Scheuer will nun den Umweltbonus verdoppeln und die Prämienlaufzeit verlängern.“ (15)

Der „Umweltbonus“ zeigt bereits auf die Lüge, die vor die tatsächliche Motivation geschoben wird, denn er ist nichts weiter als eine Subventionierung für die Autokonzerne und angeschlossene Industrien. Fragen Sie sich mal, warum plötzlich so viel Geld für so etwas da ist und wo es herkommt. Nur so soviel: Die Steuern sind es nicht. Denn hier handelt es sich um eine Subvention auch für die Banken, die von der Kreditschöpfung leben. Und das geht noch weiter (Hervorhebung PA):

„Am Mittwoch will Scheuer die Pläne im Klimakabinett der Bundesregierung vorstellen. Bis dahin sollen die Ressorts Vorschläge liefern, wie die Klimaziele 2030 erreicht werden sollen.“ (16)

„Klimakabinett“ – 90 Prozent der Leute schnupfen das auf, weil sie zu bequem sind, über das Wort und die Institution nachzudenken. Sie bilden sich unterbewusst (!) ein, es ginge hier um „höhere Werte“. Nein, es geht ums Geschäft. „Klimaziele 2030“ – das ist nichts anderes als der Trigger: „Wir haben keine Zeit und müssen ganz schnell irgendwas für das Klima machen“. Die Greta-Stimmung ist die Plattform für diesen umweltpolitischen Frevel. Damit unsere Wirtschaft wachsen und Arbeitsplätze schaffen kann. Einfach verrückt.

Doch weg vom Sarkasmus, der eh nicht auf die von der Politik benutzten Kinder und Jugendlichen zielt.

Die Schüler, welche jeden Freitag für das Klima auf die Straße gehen, mögen dieses Beispiel als Angebot nehmen. Sie dürfen sich am Kopf kratzen, wie Politik ihr ehrliches Anliegen konterkariert. Sie können vielleicht auch andere Varianten des legalen Schuleschwänzens in Betracht ziehen. Der Tag ließe sich für die selbst initiierte Untersuchung und Wissensaneignung nutzen, die mit Umwelt und (regionalen) Klimathemen zusammen hängen. Daraus ließen sich auch eigene konkrete Entscheidungen im täglichen Alltag oder bei der Ausformulierung von Protest zum Thema entwickeln. Nur so ein Gedanke meinerseits, liebe Jungs und Mädels.

Doch insgesamt müssen wir uns fragen: Wie lange wollen wir uns als Gesellschaft eigentlich noch gegenseitig mit dem angeblich alternativlosen Wachstungsmodell unseres gelebten Drecks-Kapitalismus die Taschen voll lügen (17)?

Bleiben Sie bitte schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Herzlichen Dank an KenFM, wo die Erstversion dieses Textes am 21. Mai 2019 veröffentlicht wurde. Letzte Aktualisierung: 24.5.2019.

(1) Melanie Katharina Marks; 17.5.2019; https://www.tagesschau.de/inland/hintergrund-erfolg-f4f-101.html

(2) 16.5.2019; https://www.tagesschau.de/inland/klimanotstand-101.html

(3) Ellen Ehni; 16.5.2019; https://www.tagesschau.de/inland/europatrend-101.html

(4) 16.5.2019; https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/aktuelles/gemeinsam-fuer-den-klimaschutz-1611954

(5,6) 16.5.2019; http://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressekonferenzen/pressekonferenz-von-bundeskanzlerin-merkel-und-dem-ministerpraesidenten-des-koenigreichs-der-niederlande-mark-rutte-1612118

(7) Thomas Fischermann; 20.5.2019; https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-05/brasilien-umweltschutz-jair-bolsonaro-wald-zerstoerung/komplettansicht

(8) 30.4.2019; https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/brasilien-gemeinsame-erklaerung/2214526

(9) Melanie Katharina Marks; 17.5.2019; https://www.tagesschau.de/inland/escooter-auswirkungen-staedtewandel-101.html

(10) 19.1.2016; https://winfuture.de/news,90640.html

(11) https://de.wikipedia.org/wiki/Coltan; entnommen: 18.5.2019, 18:10 Uhr

(12) Götz Hausding; 13.5.2019; https://www.das-parlament.de/2019/20/wirtschaft_und_finanzen/642056-642056

(13) 19.3.2019; http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/085/1908543.pdf

(14) 17.5.2019; https://www.tagesschau.de/inland/e-roller-111.html

(15,16) 24.5.2019; https://www.tagesschau.de/inland/praemie-elektroautos-103.html

(17) Christian Jakob; 20.5.2019; https://kritisches-netzwerk.de/forum/postwachstumsoekonomie-degrowth-wie-eigentliche-probleme-ausgeblendet-werden

(b1) 2017; Kinderarbeit in Katanga (Ostkongo); Quelle: http://www.prokongoyalobi.de/print.php?ID=1032&lang=D; Original-Quelle: Media-Center Deutsche Welle; Lizenz: k.A. (öffentlich-rechtlicher Sender)

(b2) Coltan-Mine bei Rubaya. Autor: MONUSCO/Sylvain Liechti; 2016; Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Die-Pluenderungsmaschine-3572547.html; Lizenz: CC 2.0 Creative Commons

(Titelbild) Glühlampe, Glühbirne, Rauch, Licht; Autor: Comfreak (Pixabay); 26.10.2014; https://pixabay.com/de/photos/gl%C3%BChbirne-strom-licht-gl%C3%BChen-503881/; Lizenz: Pixabay License

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17 Kommentare

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  1. CO2 ist für das europäische Kapital das, was für das amerikanische Kapital der „war on terror“ ist.
    Ein niemals zu erreichendes Ziel, das ständig erhöhte Einsätze benötigt, die finale Runde der Umverteilung von Unten nach Oben, die „ewige“ Gelddruckmaschine. Zumindest bis zum „game over“.

    1. Warum so beschränkt?
      Dieser ganze Klimahype ist das ultimative Endspiel weltweit.
      Der „Barbarossa-Plan“ der Neoliberalfaschisten zum entscheidenden Gefecht gegen die Menschheit.
      Mit dieser neuen Klima-Religion haben die Macht-Eliten die perfekte Waffe erschaffen.
      Ich kenne keine andere, unter deren Einfluss sich der Pöbel dermaßen hingebungsvoll und mit wehenden Fahnen auf dem neoliberalen Opferaltar hinrichten lässt.

  2. „Um den reflektierenden Verstand ist es in unserer Gesellschaft wahrlich nicht gut bestellt.“

    Da die Aufmerksamkeitsspanne der in Einhegung befindlichen Schlafschafe der eines flüchtenden Bambis entspricht, sind längere Ausführungen auf Notfälle zu beschränken.

    Das mag uns freien „Radikalen“ hysterisch und gelegentlich absurd erscheinen, ist aber bei der Nutzmenschhaltung ein probates Mittel.
    Medial gesteuerte Stampeden halten die Herde in Bewegung.
    Und sollte doch mal ein Geißlein mit den Ohren wackeln und nach links und rechts blicken, sieht es flüchtende Artgenossen.
    Selbst ausgemachte Brückenbauer lassen sich anstecken und das Werkzeug fallen.

    1. Beim Codewort Brückenbauer fühle ich mich angesprochen 😉

      Kürzlich ist bei Heise ein Artikel zu E-Tretrollern erschienen, den ich mit einem Kommentar beantwortet habe. Diesen möchte ich hier gerne querveröffentlichen, weil er meiner Meinung nach gut passt zu Peds Artikel passt.



      E-Tretroller – eine typische Systemlösung

      In meinen Augen sind E-Tretroller aus dem neoliberalen Wahn geboren, dass wir jedes Problem innerhalb des Systems und mit den Mitteln des Systems lösen können. Wer so denkt, glaubt reflexhaft den Grenzen des Wachstums durch immer neuen technologischen Fortschritt entkommen zu können.

      Wer sich für einen kurzen Moment gedanklich außerhalb dieses Systems und seiner inneren Logik hievt, erkennt den pandemischen tödlichen Denkfehler.

      E-Tretroller tragen zu einer weiteren Beschleunigung des Umweltverbrauchs bei und versprühen dabei gleichzeitig noch eine wohlige Wärme, sich einreden zu können, man tue etwas für die Umwelt. Schon irre, wie dieses System immer neue Ideen gebiert und anschließend nutzt, um immer mehr Wasser auf seine Mühlen zu lenken.

      Falschen bzw. richtige Lösungen erkennt man daran, dass sie immer mit zusätzlichem Wachstum bzw. mit (scheinbar schmerzlichem) Verzicht einhergehen. Verzicht auf Bequemlichkeit, Sicherheit, Reichweite, Erlebnis etc. – jedenfalls im vom Neoliberalismus gepredigten oberflächlichen Sinn.

      1. Alles richtig Ruben. Gut geschrieben.
        Aber bevor wir darüber schwadronieren, ob die „Feuerwehr“ Pulver, Schaum oder Wasser zum löschen verwendet, sollten wir Einigkeit über das Warum wurde und vor allem wer hat den Brand verursacht und beschleunigt, herstellen. Das macht ein Palavern über E-Roller und den ganzen anderen Blödsinn redundant.

      2. Also eine Feuerwehr, die zunächst den Brandstifter sucht und dann auch noch dessen Motive aufklärt bevor sie endlich zu löschen beginnt, wäre in meinen Augen ein Totalversagen. Aber vielleicht verstehe ich Dein Bild nicht. Wo in meinem Kommentar siehst Du die Feuerwehr, was ist das Feuer, wer ist der Brandstifter und was ist dessen angenommenes Motiv? Vielleicht verstehe ich dann, wieso man sich in diesem Fall tatsächlich besser erst um den Brandstifter kümmern sollte.

      3. Ich hätte auch schreiben können:
        „Nur weil Jemand und noch ein paar andere behaupten, der Ruben ist ein ganz „schlimmer Finger“, bin ich davon nicht überzeugt. Und je lauter sie schreien, um so weniger bin ich überzeugt.
        Also beteilige ich mich auch nicht an Spekulationen, ob wir Ruben lebenslänglich erschießen, ihn köpfen oder vierteilen.
        Lieber befasse ich mich mit den Krakeelern und lasse den Ruben leben, bis er höchstselbst mich seiner Frevel überzeugt.“

      4. Was Himbeertoni meint, ist – so denke ich -, dass die gleichen die Greta und den „Klimaruck“ feiern, es sind, die nonchalant Gesetze ganz im Sinne der Industrie- und Bankenlobby verabschieden, die rein gar nichts mit „Klimaschutz“ zu tun haben. Das Eine hat mit dem Anderen sehr wohl zu tun und läuft nicht rein zufällig. Das wollte ich im Beitrag übrigens auch andeuten, ohne allen Protagonisten zu unterstellen, dass sie das in diesem Bewusstsein tun. Allerdings wird es ganz sicher so einige Entscheider geben, die hier berechnend und gezielt, zu bestimmten Zeitpunkten Hysterie anheizen, damit alle mitmachen. Denn die Bevölkerung muss die Pille schlucken. Bis jetzt funktioniert das prächtig, doch habe ich derzeit das Gefühl, dass der Bogen der Hysterie überspannt wird und das Ganze auch unvermittelt eine konstruktive und von oben nicht beherrschbare Richtung annehmen kann.

        Nachtrag: Spiegel bringt heute eine fette Nachricht „Maximal 2,38 Meter bis zum Jahre 2100“, Quelle – wie gehabt – IPCC. Oh Gott, die Sintflut ist da. Eine derart reißerische Überschrift wäre mal interessant in Bezug auf E-Roller zu lesen … Wie gesagt, beides hängt eng miteinander zusammen.

        LG, Ped

      5. Ja, so könnte man das beschreiben und nicht nur in der Klimafrage.

        Dass die Macht-Elite in aller Regel immer zwei Pole besetzt, ist dabei eine essentielle Erkenntnis.
        Der logisch denkende Mensch wird dadurch entweder polarisiert, in dem er sich für eine Seite entscheidet (auch wenn die falsch ist, weil auch die andere falsch ist) oder in ein Dilemma versetzt (Weil das Gegenteil von Falsch Richtig sein müsste, es aber offensichtlich nicht ist). Die Polarisierten hat die Macht-Elite gleich im Sack egal auf welcher Seite – die Anderen sind anfällig für Lösungsanbieter des Dilemmas…und da steht die Macht-Elite auch schon wieder bereit.
        Deshalb – selber denken und nicht aufhetzen lassen, bleibt oberste Priorität!

  3. In den tropischen Regenwälder sinkt meiner Kenntnis nach fast gar nichts in den Boden – der gesamte Kreislauf findet oberhalb statt. Deswegen ist der Boden nach Brandrodung auch nur kurz fruchtbar.
    Im Übrigen hat die Diskussion mächtig Schlagseite, solange man die Aktivitäten des Militärs außer Acht lässt. Kein Wort über UVC Strahlung? Ionenheizer? Chemtrails?

    1. Danke, topal,

      daher gleich meine Frage: Stimmt die These gar nicht, dass Kohle von abgestorbenem, versunkenem Totholz stammt? Anders gefragt, wo kommt dann die Kohle her? Da stehe ich nämlich jetzt wirklich auf dem Schlauch.
      Dass der Boden unfruchtbar ist, ist keine Begründung dafür, dass tote Biomasse im Boden versinkt – oder auch nicht. BG hat das mit dem Torf eigentlich – so finde ich – gut erklärt. Denn die Prozesse dort sind ähnlich und Moore auch nährstoffarm. Aber sie existieren in kälteren Klimazonen, mit weniger Niederschlag, Wärme und Luftfeuchte und können so auch nicht den „Überbau“ eines Tropenwaldes ausbilden.

      VG, Ped

      PS: Geht ein wenig in Richtung OT, für diese Diskussion gibt es zwei Treibhauseffekt-Artikel. Bitte nutzt den zweiten davon für dieses Thema. Danke Euch.

      1. Dass Kohle aus Torf entstanden ist, gilt als gesichert und ist auch offensichtlich und begreifbar. Da in der Kohle immer noch Holzstrukturen erkennbar sind. In Braunkohle natürlich besser erkennbar als in Steinkohle.
        In dieser Grafik (https://de.wikipedia.org/wiki/Moor#/media/File:Moorverbreitung.png) sieht man recht gut, wo sich viele Moore befinden. Hätte man jetzt eine Eiszeit, könnte ein Eispanzer Geröll vor sich her schieben und diese Moore damit bedecken. Moore wachsen natürlich langsamer wenn es kälter wird, mit der Abkühlung würde sich auch das Wachstum reduzieren oder vor der Abdeckung zum Erliegen kommen.
        Umstritten ist hingegen die Entstehung von Erdöl, dafür gibt es verschiedene Theorien.

  4. Lieber Ped,
    eine kleine Anmerkung: die brasilianischen Urwälder sind keine COsub>2-Senke. Ein Wald ist eine kurzzeitige (im erdgeschichtlichen Maßstab jedenfalls) COsub>2-senke, nachdem er auf Acker/Steppe/Kahlfläche angeplanzt wird oder von selbst wächst, bis sich irgendwann ausreichend Totholz und Humus angesammelt hat und ein Gleichgewichtszustand besteht. Dass solche Wälder relativ wenig Biomasse im Boden haben sieht man an der Brandrodung, denn die Nährstoffe sind nach wenigen Jahren verbraucht, früher wurde dann ein neues Stück abgebrannt und der vorherige Acker sich selbst überlassen.
    Eine tatsächliche Senke hat man mit Mooren, hier wächst die Torfschicht beständig weil die organischen Substanzen unter Wasser luftabgeschlossen sind und nicht zerfallen. Im Gegenzug ist eine prima Idee, Moore und Sümpfe trockenzulegen, damit das C zusammen mit der Umgebungsluft als COsub>2 einfach so wieder der Atmosphäre zugeführt wird. Etwa um da Äcker draus zu machen oder einen Bundeswehrschießplatz. Nochmal befeuert, im wahrsten Sinne des Wortes, wird die Angelegenheit, wenn man diesen Schießplatz, so wie im letzten Sommer, auch noch in Brand schießt. Das Gebot der Stunde wäre also, alle Moore sofort wieder zu vernässen und ferner in Ruhe zu lassen. Es dürfen gerne auch weitere angelegt oder renaturiert werden. Damit wäre dem Hochwasserschutz, der Versorgungssicherheit mit Wasser, der Artenvielfalt und v.a.m. gut geholfen. Moore, die nach der letzten Eisszeit entstanden waren, etwa in Niedersachsen brachten es auf eine Torfstärke von 10 m.
    Warum COsub>2? Das hattest Du bei der letzten Diskussion angerissen. Früherer Umweltschutz nebst Kampagnen (Blei im Benzin, Saurer Regen, Dieselruß, Ozonloch) hatten alle relativ schnell eine technische Lösung, die das Problem mildern oder besietigen konnten. Aus der Sicht des „Investments in die Kampagne“, die vielleicht früher gar nicht als solche gesehen wurde (aber die Grünen sind ja erwachsen geworden), bringt so eine einmalige Anwendung der Kampagne wenig Rendite. Ganz anders COsub>2 — es ist offensichtlich, dass der COsub>2-Gehalt weiter wachsen wird, da fleißig weiter fossiles C verbrannt wird, das wäre ja Verschwendung das nicht zu tun. Man kann diesen Parameter also ganz sicher lange ausnutzen. Eine erste Anwendung (Testfall?) war ja schon Mal der Zwang zu den „Energiesparlampen“ kurz bevor ein Wandel der Leuchtmittel durch LED ohnehin erfolgt wäre. Zugleich ist er abstrakter und begrifflich schwer zu fassen, bedarf also der Vermittlung durch „Experten“.
    LG, Bernd

    1. Danke Bernd!

      um auf Deinen Einwand mit der CO2-Senke zurückzukommen. Ich liebe das Bildhafte. Dort wo Sprache das trifft, was sie ausdrücken möchte und wenn ich mir eine solche Senke vorstelle, dann insofern, dass sie – im wahrsten Sinne des Wortes Kohlendioxid „versenkt“. Aber vielleicht bin ich ja da tatsächlich auf dem Holzweg. Ehrlich: Ich habe den Begriff in diesem Artikel tatsächlich zum ersten Mal verwendet. 😉

      Durch die Photosynthese wird – vereinfacht ausgedrückt – das CO2 in Kohlenstoff und Sauerstoff aufgespalten. Urwälder liefern uns doch heute die Kohle, sozusagen das Restprodukt der CO2-Spaltung – oder nicht? Kohlenstoff wird mittels des Katalysators Sauerstoff nun wieder verbrannt und CO2 aufs Neue „produziert“. Ist auch ein Kreislauf – so meine Sicht. Insofern gebe ich Dir natürlich recht, dass die Verkohlung ein äußerst langwieriger Prozess ist. Aber in tropischen Urwäldern ist das mit Sicherheit ein Prozess mit gewisser Dynamik, schon aufgrund der Temperaturen dort, denn dort versinkt ja auch ständig abgestorbenes Material im Boden.

      Was mich dabei auch immer irritiert ist, das der lebensnotwendige Sauerstoff für uns noch viel existenzieller ist, als der im homöopathischen Bereich angesiedelte CO2-Anteil. Komischerweise spielt das keine mediale Rolle, dass wir uns konsequent unserer Atemluft berauben. Aber auch des Sauerstoff wegen, ist für mich nicht verständlich, warum – das CO2 betreffend – ein größerer Anteil an Pflanzen nicht auch Kohlendioxid „in Echtzeit“ bindet. Ohne aufgespaltenes Kohlendioxid kein Sauerstoff – oder liege ich da falsch?

      Daher finde ich Dein Argument mit dem Torf, ja die Böden überhaupt wieder feuchter zu machen, also nicht nur die Bodenversiegelung endlich zu stoppen, sondern auch Feuchtgebieten in der Fläche wieder eine Chance zu geben, sehr wichtig. Das ist „ganz nebenbei“ auch für das Klima vor Ort relevant, was auch andere Foristen schon mehrfach betont haben.

      Danke nochmal und herzliche Grüße, Ped

      1. Das hängt in gewisser Weise davon ab, was man als Ausgangspunkt für das Bild nimmt. Wenn man, rein abstrakt, sich vorstellt, dass alles C auf der Erde sich in der Atmosphäre befindet, dann stellt der brasilianische Urwald eine Senke dar, da ein Teil C dafür gebraucht wird. Allerdings hat man kein solches Ausgangsszenario, und wenn es dazu kommen sollte, gibt es keinen Beobachter mehr dafür.
        Oder aber, man dreht die Zeitachse um. Wenn das Abholzen von dem Wald in normaler Zeitrichtung eine CO2-Quelle ist, dann ist es in umgekehrter Richtung eine CO2-Senke 😀
        Ein Urwald, und man könnte dies sogar als Kriterium nehmen, woran man einen Urwald festmacht, ist hinsichtlich der CO2-Bilanz ausgeglichen. Nur wenn Luftabschluss durch Wasser oder Verschüttungen, Erdrutsch, Vulkanasche ins Spiel kommt, wird das C langfristig archiviert.
        Etwa, wenn man Wald auf Torf hat, so wie das hier: https://www.bbc.com/news/science-environment-27492949 wobei es da nicht so wichtig ist, ob da jetzt Wald oder andere speziell angepasste Pflanzen wachsen.
        Die C Mengen auf der Erde sind nicht so groß, als dass man den Sauerstoff damit komplett binden könnte. Neben 20% (Vol.) O2 haben wir 400 ppm CO2 (rund 0,04% Vol.). Da ist noch einiges an Substanz vorhanden. Die Menschheit wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht durch Sauerstoffmangel umbringen.

        LG, Bernd

  5. Hallo Ped,

    die gleiche Erfahrung habe ich auch gemacht. Beschäftige mich gerade mit Heizungen. So ein Treibhaus(Wintergarten) ist eine super Heizung, baut man dazu Solarthermie kommt man ganz umweltfreundlich und kostengünstig davon. Hier ein kleines Beispiel:

    https://www.aramis.admin.ch/Default.aspx?DocumentID=35272&Load=true

    Daher habe ich mir die Mühe gemacht, und mal nachgeschaut welcher Kollektor so am besten ist. http://www.solarkeymark.dk/CollectorCertificates

    Den effektivsten angeschrieben, wo man das Produkt erwerben kann. Als Antwort kommt, nur Grosskunden werden bedient. Aber seine Tochter dankt mir, dafür das ich ein Sonnenhaus bauen möchte. Ganz komische Antwort, kleines Kapital interessiert Sie also nicht. 😉 Finde ich ganz seltsam, für die Umwelt polarisieren, jedoch Kleinkunden nicht bedienen. https://twitter.com/torstenluetten?lang=de

    Noch seltsamer ist, folgendes:
    „Die Berliner Polizei verweigert mir die Auskunft, wer eigentlich Veranstalter der Freitags-Greta-Demonstration am Brandenburger Tor war.

    Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt. Weil man nicht gleichzeitig eine Demo veranstalten und geheim bleiben kann. Das sah übrigens auch das Verwaltungsgericht so, das über die Pegida-Demonstrationen entschieden hatte, dass die Presse einen Auskunftsanspruch über die Veranstalter von Demonstrationen hat, eben weil sich jemand, der sich in die Öffentlichkeit drängt, nicht mehr auf Anonymität berufen kann.“

    http://www.danisch.de/blog/2019/05/20/das-geschwaetz-des-bundstagspraesidenten-wolfgang-schaeuble/

    Gruss Andrej

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