Eine Betrachtung zum Treibhauseffekt

            <p style="text-align: center;"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Warum wird es eigentlich in Treibhäusern so kuschelig warm?</span></strong></p>

Reden wir nicht vom Weltklima, nicht von sogenannten Treibhausgasen und schon gar nicht vom Weltuntergang, dem wir angeblich infolge des Klimawandels entgegen straucheln. Befassen wir uns mit ganz normalen, realen Treibhäusern – und mit der Macht der Sprache.


Zwei Begriffe ziehen sich durch den Aktionismus, mit dem die sogenannte globale Erwärmung als Schreckensbild an die Wand gemalt wird – freilich ohne, dass in all den Jahren in irgendeiner Weise die dafür ausgemachten Ursachen angegangen wurden. Es ist ein Sturm im Wasserglas und immer wieder tönen uns die Ohren von den einprägsamen Begrifflichkeiten natürlicher Treibhauseffekt und anthropogener Treibhauseffekt. Die Begründung für die Effekte wird an einem weiteren Schlagwort festgemacht: den Treibhausgasen (1).

Das Bombardement zum Thema und die verwendeten Begrifflichkeiten irritieren mich. Denn wenn ich an Treibhaus denke, habe ich ein sehr klares, schlüssiges Bild. Ein Bild, das aber aus meiner Sicht gar nicht in die Klimadiskussion passt – außer als hervorragend wirkender alarmierender und damit emotionaler Trigger.

Wenn ich also im Weiteren von einem Treibhauseffekt spreche, dann meine ich damit tatsächlich den dominanten und beabsichtigten Effekt, der in einem Treibhaus auftritt. Das Wissen über den realen Treibhauseffekt – eben in einem Treibhaus – ermöglicht auch eine Einordnung des sogenannten Treibhauseffekts in der Atmosphäre.

Alles beginnt mit der Energie der Sonne, die sie in ungeheuren Mengen abstrahlt – eine Binsenweisheit, sicher. Als zentrales Gestirn ist nur sie in der Lage, durch die Wirkung thermonuklearer Prozesse in gigantischen Größenordnungen Strahlung zu erzeugen und diese abzugeben. Ihre Abstrahlung kühlt übrigens gleichzeitig die Oberfläche der Sonne – und wärmt die Erde. Natürlich nur bis zu einem bestimmten Punkt, dem sogenannten thermischen Gleichgewicht, bei dem sich Energiezufuhr und -verlust die Waage halten.

Strahlung im Treibhaus

Die dominante, tägliche Heizquelle für unseren Planeten ist also auf jeden Fall die permanent auf ihn treffende Strahlung der Sonne. Daran ändert sich übrigens auch nichts, in dem wir gnadenlos fossile Brennstoffe – in unserer Erdkruste gespeicherte Sonnenenergie – verbrennen, um unsere Wohnungen zu heizen und das Wirtschaftswachstum zu befeuern.

Diese Strahlung der Sonne trifft nun auf ein Treibhaus, ein Haus mit Wänden aus Glas, speziell gebaut dafür, das Wachstum von Pflanzen mit Hilfe geeigneter Umgebungsbedingungen anzutreiben beziehungsweise ihr Austreiben zu beschleunigen. Der erkannte und beabsichtigte Effekt ist also die Grundlage der Konstruktion des Hauses und so auch der Pate des Begriffs: Treibhauseffekt. Was an dieser Stelle übermäßig ausschweifend klingen mag, wird im Verlauf des Textes noch eine Rolle spielen.

Inwieweit trägt nun die Strahlung der Sonne zum Treibhauseffekt im Treibhaus des Gärtners bei? Einen Teil dieser Strahlung können wir bekanntermaßen sehen (b1):



Das Spektrum der von der Sonne ausgesendeten Strahlung lässt sich in Bereiche untergliedern, welche sich durch ihre Wellenlänge unterscheiden. In diese eingebettet ist der für unsere Augen sichtbare Anteil zwischen violett und rot (t1,a1):


Strahlungsart Wellenlänge Sichtbarkeit für unsere Augen
ultraviolette (UV-)Strahlung ~ 100 – 380 nm unsichtbar
Licht 380 – 760 nm sichtbar
infrarote (IR-)Strahlung 760 – nm unsichtbar

Dabei entspricht ein Nanometer (nm) dem millionsten Teil eines Millimeters (mm).

Das Licht – die für uns sichtbare Strahlung der Sonne – ist also nur ein Fenster des gesamten Spektrums. Von Bedeutung ist auch der Anteil, den die jeweilige Strahlungsart ausmacht, welche nach ihrem Weg durch die Atmosphäre auf die Erde trifft (t2).


Strahlungsart Anteil am Gesamtspektrum
ultraviolette (UV-)Strahlung 10,0 Prozent
Licht 44,8 Prozent
infrarote (IR-)Strahlung 45,2 Prozent

Der Anteil infraroter Strahlung ist also der größte und er dürfte noch größer sein, wenn die Sonne nicht hoch am Himmel steht, also die Strahlung einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurücklegen muss. Das dann dominierende langwelligere (sichtbare) Licht sorgt für das bekannte Morgen- und Abendrot. In diesem Zusammenhang finde ich die Eigenschaften von Glas sehr bemerkenswert. Glas ist weitgehend undurchlässig für UV- wie auch IR-Strahlung. Weniger als die Hälfte der Strahlung der Sonne findet somit den Weg in ein Treibhaus.

Das gesamte Spektrum des Sonnenlichts beinhaltet Energie und dort wo diese in Interaktion mit Materie treten kann, erzeugt sie Wärme.

An dieser Stelle eine Grafik mit den idealisierten Strahlungsvorgängen in einem Treibhaus (b2):



Die gelben Linien stellen die sichtbare Strahlung der Sonne – das Licht – dar, welches praktisch ungehindert durch die Glasscheiben des Treibhauses tritt und zum Boden gelangt. Dort wird sie – abhängig von der Beschaffenheit des Materials – teils zurückgeworfen (reflektiert), jedoch zusätzlich mehr oder weniger stark aufgenommen (absorbiert), was den Boden erwärmt. Infolge dessen strahlt der Boden nun seinerseits. Er emittiert weniger energiereiche, nicht sichtbare, infrarote Strahlung in das Treibhaus.

Da IR-Strahlung aufgrund ihrer Welleneigenschaften nun die Glaswände des Treibhauses nicht mehr durchdringen kann, ist sie praktisch im Treibhaus gefangen. Damit kann sie jetzt vielfach mit den Glaswänden und den dafür affinen Gasen in der Treibhaus-Atmosphäre interagieren, welche Kraft ihrer chemischen Zusammensetzung die Strahlung aufnehmen und wieder abstrahlen (emittieren), ja sie auch zum Boden rückstrahlen (Gegenstrahlung).

Diese physikalischen Prozesse erscheinen mir schlüssig, ich stelle sie – basierend auf meinem aktuellen Wissensstand – nicht in Frage. Doch die folgende Schlussfolgerung stelle ich – aus den gleichen Gründen – sehr wohl in Frage:

Das Treibhaus heizt sich dadurch auf.

Tut es das?

Der Vorteil von Modellen ist, dass sie auf einen zu untersuchenden Aspekt abstrahieren, sich auf ihn konzentrieren und andere Aspekte ausblenden, was es uns ermöglicht, bestimmte Strukturen und deren Wechselwirkungen im Chaos des Gesamtsystems zu analysieren. So haben wir gerade modellhaft die Wirkung von Strahlung in einem Treibhaus betrachtet.

Das Modelldenken kann sich allerdings auch rasch in einen Nachteil verwandeln. Dann nämlich, wenn wir „vergessen“, dass das komplexe System nach wie vor real ist und wir dafür beginnen – verliebt in uns und „unser“ Modell – dessen Struktur und Prozesslandschaft als dominant zu begreifen. Wir blenden dann die Komplexität, die zwangsläufig auch zu Unschärfe führt und unser Nicht-Wissen zum System offenbart, bequemerweise einfach aus.

So funktionieren Dogmen.


Die Experimente des Robert W. Wood

1896 kam der schwedische Wissenschaftler Svante Arrhenius zu dem Schluss, dass eine Erhöhung des Kohlendioxid-Anteils in der Erdatmosphäre zu einer Erwärmung derselben führen würde und sagte diese im Jahre 1903 für das 20. Jahrhundert voraus. Arrhenius forschte universell und stellte viele reizvolle, bis heute populäre Thesen auf. Es sei dazu angemerkt, dass er die von einer Erwärmung durch Strahlungseffekte des CO2 nicht in einer aufgeheizten Atmosphäre politischer Interessenvertretung öffentlich machte, er den prognostizierten Effekt eher positiv bewertete und das dies auch nicht sein Hauptwerk war (2,a2).

Robert W. Wood, Professor für Experimentalphysik an der John Hopkins University in Baltimore (Maryland / USA), falsifizierte sechs Jahre später die These vom Treibhauseffekt, die da lautet: Die infrarote Gegenstrahlung bestimmter Gase bewirkt eine relevante Erhöhung der Temperatur in der Atmosphäre. Noch einmal sei gesagt, dass es bereits damals keinen Dissenz im grundlegenden Verständnis der Strahlungsprozesse – so wie sie weiter oben beschrieben wurden – gab. Nein, es ging viel mehr um den Grad der Auswirkungen.

Das Treibhaus war Arrhenius Modell für die Erdatmosphäre und so nahm sich auch Wood ein solches vor, um die Richtigkeit der Erkenntnisse des Schweden zu prüfen (b3).



Das Referenzsystem von Wood entsprach einem klassischen Treibhaus mit Wänden und einer Decke aus Glas. Der Falsifikation diente ein fast baugleiches System – mit dem entscheidenden Unterschied, dass dessen Decke aus Steinsalz bestand. Steinsalz hat eine faszinierende Eigenschaft. Es lässt – so wie Glas – das sichtbare Licht hindurch, ist aber auch für infrarote Strahlung transparent! Damit wird die Strahlung im Treibhaus nicht mehr „eingesperrt“.

Wenn am dominanten Effekt einer Erwärmung im Treibhaus durch Infrarot-Gegenstrahlung etwas dran war, dann musste der Versuchsaufbau mit der Steinsalzplatte bei Zuführung gleicher Menge an Licht letztlich zu niedrigeren Temperaturen führen als im Referenzsystem. Denn die Gegenstrahlung fiel ja im zweiten System bedeutend geringer aus.

Doch das Ergebnis war genau umgekehrt. Das System mit der Steinsalzplatte als Decke wurde deutlich wärmer als das Referenzsystem – wie das?

Zum einen ließ sich daraus schlussfolgern, dass es die wärmende Wirkung einer Gegenstrahlung gar nicht gab oder dass dieser wärmende Effekt – so er bestand – ob seiner Relevanz vernachlässigbar war. Andere Effekte mussten eine viel größere, dominantere Rolle spielen. 

So war es auch. Das System mit der Steinsalzplatte entließ ja nicht nur infrarote (IR-)Strahlung sondern es ließ sie auch hinein. Erinnern wir uns an die Tabelle weiter oben: IR-Strahlung  verbucht sogar den größten Anteil der eintreffenden Sonnenstrahlung für sich. Das Prüfsystem nahm also viel mehr Energie auf als das Referenzsystem, trotzdem es in der Lage war IR-Strahlung auch wieder abzugeben.

Andererseits verfälschte natürlich dieser Versuchsaufbau das Ergebnis durch die erhöhte Energieaufnahme, sodass Wood das System veränderte (b4):



Er platzierte in einer gewissen Höhe über beiden Versuchsaufbauten jeweils eine weitere Glasplatte. Auf diese Weise wurde die das Ergebnis verfälschende zusätzliche Zuführung von IR-Strahlung im System mit der Steinsalzplatte unterbunden, denn dieser Anteil wurde durch die zusätzliche Glasplatte nun herausgefiltert. Damit gelangte nur noch das sichtbare Licht in die modellierten Treibhäuser. Die nach Absorbierung des sichtbaren Lichtes vom Boden emittierte IR-Strahlung war somit in den beiden Testsystemen nunmehr annähernd gleich.

Das Ergebnis war dramatisch. Der Anstieg der Temperatur von zuvor 35 – 40 Grad sank im Referenz-System um etwa zehn Grad, im Prüfsystem mit der Steinsalzplatte um etwa elf Grad. Ein signifikanter Treibhauseffekt aufgrund von IR-Gegenstrahlung ließ sich somit mitnichten festmachen. Zumal in dieser idealisierten, modellhaften Umgebung die Steinsalzplatten durch ihre sechsmal höhere Wärmeleitfähigkeit gegenüber Glas, das Prüfsystem zusätzlich auskühlen ließen (a3).

Worauf beruht er aber dann tatsächlich, der Treibhauseffekt?


Konvektion

Wärme kann grundsätzlich durch drei Mechanismen übertragen werden (4):

  1. Wärmeleitung (Konduktion): Systeme sind über eine Grenzfläche in Kontakt. Die Moleküle des wärmeren Systems regen durch ihre Schwingungen die des kälteren Systems an (Beispiel: Fußbad)
  2. Wärmestrahlung: Angeregte Elektronen von Atomen oder Molekülen emittieren durch ihre Beschleunigung elektromagnetische Strahlen (Beispiel: diverse Gase unserer Atmosphäre infolge aufgenommener Strahlung der Sonne)
  3. Wärmeströmung (Konvektion): an Stoffe gebundener Transport von Wärme (Beispiel: Wasserdampf der aus einem Topf mit kochendem Wasser aufsteigt)

Als physikalisches Phänomen kommt Konvektion ganz allgemein in Fluiden (Flüssigkeiten und Gasen) und deren Mischformen vor (5). Wir betrachten sie im Folgenden – auch bei der Beschreibung der Prozesse im Treibhaus – gewissermaßen aus meteorologischer Sicht.

Völlig klar ist, dass die Strahlung der Sonne als Primärquelle zum Aufheizen unseres Treibhauses dient. Vorrangig das Spektrum des für unsere Augen sichtbaren Lichtes dringt durch das Glas in das Haus, wird unter anderem vom Boden absorbiert und schließlich als langwellige Infrarotstrahlung von diesem wieder emittiert. Doch nun kommen andere Prozesse ins Spiel.

Luftpakete an der Grenzschicht zum warmen Boden werden ihrerseits erwärmt, dehnen sich dadurch aus und werden so – im Vergleich zur Umgebungsluft – leichter. Sie besitzen eine höhere Energie (Wärme) aber eine geringere Dichte und beginnen aufzusteigen. Als Gegenbewegung sinkt kältere, dichtere und energieärmere Luft nach unten. Dabei ist noch zu klären, ob IR-Strahlung bei der bodennahen Erwärmung von Luft überhaupt eine dominante Rolle spielt. Diese scheint vielmehr bei der Wärmeleitung (Konduktion) zu liegen (a4).

Man nennt diese Art von Konvektion auch freie Konvektion, weil allein die Unterschiede in der Temperatur die vorwiegend vertikale Bewegung – Aufstieg beziehungsweise Absinken – von Luftpaketen zur Folge haben. Erzwungene Konvektion dagegen – in der Meteorologie Advektion genannt – beschreibt die durch weitere Einflüsse ausgelöste horizontale Bewegung von Luftmassen über geografische Gebiete. Letztere wollen wir aber bei der weiteren Betrachtung des Treibhauseffekts vernachlässigen.

Konvektion erzeugt in der Atmosphäre spannende Phänomene, vor allem faszinierende Wolkenstrukturen (6,7,8) und letztlich  Kondensation und den Regen.


Der Treibhauseffekt

Konvektion verhindert also eine Überhitzung vor Ort, weil die Wärme – stofflich gebunden an die Luft – nach oben abgeführt wird und kältere Luft zum Boden sinkt. Auch Konvektion verursacht also nicht den Treibhauseffekt.


Bedingt wird der Treibhauseffekt vielmehr durch die massive Einschränkung von Konvektion.


Die durch Infrarotstrahlung, vielmehr allerdings noch durch Wärmeleitung vom Boden sowie sichtbares Licht der Sonne direkt aufgeheizten Luftpakete können auf dem kurzen Weg bis zum Dach des Treibhauses nicht mehr ausreichend Wärme abgeben. Nicht die „gefangene“ IR-Strahlung heizt den Raum eines Treibhauses auf, sondern die „gefangenen“ Luftpakete.

Damit ist aber auch der Begriff Treibhausgase, als Gase, deren Charakteristika entscheidend oder wenigstens maßgeblich zur angestrebten Erwärmung des Treibhauses beitragen, unangebracht. Denn das können sie nicht – eher verhalten sie sich neutral. In ihrer Rolle als Spurengase können sie die Aufheizung eines Treibhauses offensichtlich kaum beeinflussen.

Fügen wir noch hinzu, dass es tatsächlich Phänomene im turbulenten Wettergeschehen unserer Atmosphäre gibt, die sich durch das Gleichnis des Treibhauseffekts verbildlichen lassen. Ein sogenannter Deckel – eine Schicht warmer trockener Luft, die in höheren Luftschichten über die bodennahen Luftschichten strömt – kann uns im Sommer sehr unangenehme Tage bescheren. Weil die bodennah eingeströmte und ebenfalls sehr warme Luft voller Feuchtigkeit ist, sich aber durch den Deckel, der sie am weiteren Aufsteigen und Abkühlen hindert, nicht in Schauern und Gewittern entladen kann.

Die Wetterlage ist schwül und belastet stark unseren Kreislauf. Aber der befreiende Regenguss bleibt – trotz der reichlich vorhandenen Energie und eines hohen Wassergehalts in der Luft – einfach aus. Selbst die ersehnte Abkühlung in der gar sternenklaren Nacht ist moderat und beschert uns tropische Verhältnisse. Die Verhinderung konvektiver Prozesse durch diesen Deckel – wie das Dach des Treibhauses – ist die Ursache und tatsächlich denken wir dann auch an ein Treibhausklima.

Halten wir an dieser Stelle kurz inne.

In den bisherigen Kapiteln habe ich einen Begriff auf seinen Inhalt untersucht. Dieser Inhalt ließ sich logisch herleiten und aus ihm habe ich geschlussfolgert. Die nun folgende deutliche Kritik basiert auf eben dieser Schlussfolgerung. Es sei daher an dieser Stelle betont, dass der Autor keinerlei Probleme damit hat, seine Kritik zu revidieren, sollte sich im Nachhinein die oben erarbeitete Schlussfolgerung – die da heißt: das Treibhaus wird signifikant durch Unterbindung von Konvektion und nicht durch IR-Strahlung aufgeheizt – als falsch erweisen.


Die Macht des Wortes

Wir können somit schlussfolgern, dass der Treibhauseffekt – der dominant ausgenutzte Effekt in einem Treibhaus – nichts mit dem sogenannten atmosphärischen Treibhauseffekt gemein hat, der deutlich andere Abläufe und Ursachen aufweist.

Das sagen übrigens nach meiner Kenntnis auch Jene, welche glauben, die These vom atmosphärischen Treibhauseffekt vehement gegen anders lautende Sichten und deren Vertreter verteidigen zu müssen.

Und – sind Sie jetzt stutzig geworden?

Denn hier stellen sich doch Fragen:


Warum hat man dann den angeblichen oder tatsächlichen Effekt einer Erwärmung der Erdatmosphäre als Treibhauseffekt benannt? Und wenn das, was das Kohlendioxid und andere sogenannte Treibhausgase (wie Methan) dazu bringt, unsere Lufthülle zu erwärmen, nicht auf dem Treibhauseffekt basiert – auf was basiert es dann?


Verstehen Sie die Dissonanz, die sich in mir aufbaut? Wir bekommen ein Bild vermittelt, mit dem starke Assoziationen verknüpft sind: Treibhaus – Wärme. Doch dann wird gesagt: „Nein, nein, das ist gar nicht so, das hat mit den Prozessen in einem Treibhaus überhaupt nichts zu tun!“.

Die Begrifflichkeit eines Treibhauseffekts in der Atmosphäre ist ja nicht Volkes Umgangssprache entsprungen. Sie wurde kreiert durch eine politiknahe Schicht von Experten, deren Expertisen auch sofort sehr freimütig in der Politik, im Medienwald und internationalen Organisationen verbreitet, wiederholt und verfestigt wurden. Man mag von „Klimaexperten“ halten was man will, aber sie wissen mit Sicherheit, dass die Charakteristika bestimmter Gase, Strahlung zu absorbieren und zu emittieren, nichts mit einem Treibhauseffekt – dem entscheidend wirksamen Prozess in einem Treibhaus – zu tun haben, weil eben diese genannten Eigenschaften dafür mitnichten relevant sind. 

Bei dem Versuch rational das daraus resultierende Problem für sich auflösen zu wollen, gerät der gemeine Bürger – ein solcher bin auch ich – durch die angebotenen widersprüchlichen Begriffe fast unweigerlich in ein emotionales Dilemma und nimmt irgendwann resignierend den schlicht nicht auflösbaren Widerspruch hin. Allerdings hat man sich damit auch der Sprachregelung und der „neuen Wahrheit“ unterworfen. Das können wir auch als Gehirnwäsche bezeichnen. Lesen wir das Folgende sehr sorgfältig (Hervorhebung durch Autor):

„Anders als der Name suggeriert, basiert die Erwärmung eines Treibhauses durch einfallende Sonnenstrahlen nicht auf dem Treibhauseffekt.“ (9)

Das ist zitiert aus der Wikipedia. Sie erklärt uns: „Anders als der Name suggeriert …“. Ja, was wird hier eigentlich suggeriert!? Erwärmt sich unser Treibhaus in Wirklichkeit in erster Linie also doch durch Strahlung, aber man darf es nicht so nennen – warum?

Die Kraft von Sprache liegt ja gerade darin, dass der Empfänger der Botschaft präzise die schlüssige Assoziation – Treibhaus eines Gärtners, Ausnutzung der Wirkung des Treibhauseffekts –  inhaltlich kohärent in seinem Kopf verankern kann. Wissenschaft, Alltagserfahrung und Emotionen gehen hier zusammen und daher kommen wir so auch nicht in einen inneren Konflikt. „Anders als der Name suggeriert“, lenkt vielmehr davon ab, wer hier tatsächlich etwas suggeriert und es ist außerdem die bequeme Auflösung des Konflikts, der sich mit der „Suggestion“ verbindet.

Wer immer obiges Zitat in der Wikipedia auch verfasste – er war nicht nah an Wissenschaftlichkeit. Inwieweit die Manipulation dahinter bewusst angestrebt ist, lassen wir offen. Erneut sei das Zitat aufgeführt, dieses mal hebe ich aber andere Sequenzen hervor:

„Anders als der Name suggeriert, basiert die Erwärmung eines Treibhauses durch einfallende Sonnenstrahlen nicht auf dem Treibhauseffekt.“ (10)

Wer suggeriert hier was? Uns wird in diesem Satz suggeriert, dass einfallende Sonnenstrahlen ein Treibhaus (relevant) aufheizen. Entweder ist daher meine weiter oben gezogene Schlussfolgerung falsch oder aber wir werden hier manipuliert. Einfallende Sonnenstrahlen tragen zum Treibhauseffekt nur insofern bei, als sie die sichtbare Energie der Sonne in das Treibhaus befördern. Eine Erwärmung, die über den Effekt hinaus geht, der auch außerhalb des Treibhauses wirkt, verursachen sie nicht. Denn dafür sorgt, wie wir erfahren haben, die Unterbindung von Konvektion. 

Noch verrückter: Der reale Treibhauseffekt ist also jetzt ein Glashauseffekt – hä?

„Der hier zugrundeliegende Effekt heißt Glashauseffekt.“ (11)

Gibt es bald eine Vorschrift, die verlangt, dass Treibhäuser zukünftig nur noch Glashäuser genannt werden (a5)? Immerhin könnte man es dann mit dem „Glashauseffekt“ ins Lot bringen, was eine für mich krude Logik darstellt. Meinungsmacht formt Sprache nach ihrem Willen.

Damit uns das Gehirn nun völlig vermanscht wird, lesen wir in der Wikipedia:

„Die Erwärmung eines Treibhauses durch einfallende Sonnenstrahlen basiert sowohl auf diesem Glashauseffekt als auch auf dem Treibhauseffekt, oft werden die Begriffe aber synonym verwendet.“ (12)

Worte haben offensichtlich keine Bedeutung mehr, außer der, die ihr nach Gutdünken von Meinungsmacht verliehen werden. Das dann zu verinnerlichen, ist für den Rezipienten eine reine Lernaufgabe, der er sich durch ständig wiederholendes Hören und Lesen unterzieht. Er muss sich dafür nicht anstrengen, denn dieses Lernen geschieht unterbewusst, es ist ein emotionales, kein kognitives Lernen. Die Worte werden ihm dafür permanent untergeschoben und schließlich wiederholt er sie – unkritisch und unreflektiert.

„Oft werden die Begriffe aber synonym verwendet“ ist inhaltlich irrelevant. Aber die Botschaft dahinter ist es nicht. Sie sagt, dass es egal ist, was man verwendet, denn der Inhalt von Worten soll – so meine Annahme – nicht rational sondern emotional verarbeitet werden.

Haben die Verkünder eines drohenden Klimakollapses vielleicht das „Treibhaus“ für sich gekapert, weil nämlich der Begriff emotional unglaublich stark ist? Er passt zwar gar nicht zum diskutierten Phänomen, aber er nimmt ein. Bei allen Bekannten, bei denen ich den Test machte: „An was denkst Du bei Treibhauseffekt zuerst?“, kam als Antwort: „An ein Treibhaus und Wärme“. Keiner kam auf die Idee zu sagen: „An ein Glashaus und Wärme“.

Was war eher in den Köpfen der Menschen: das Wissen um einen sogenannten atmosphärischen Treibhauseffekt oder das Wissen um den praktisch ausgenutzten Treibhauseffekt in einem Treibhaus? Hatte man, als man den Effekt der Erwärmung in einem Gewächshaus erstmals nutzte, an das Austreiben von Pflanzen gedacht oder meinte man unbewusst prophetisch den angeblichen Treibhauseffekt, erzeugt durch Kohlendioxid – damals, im 18. Jahrhundert, als so etwas noch gar nicht untersucht wurde? Hier werden willkürlich Kausalitäten umgedreht und sehr erfolgreich in unseren Köpfen verankert.

Wie können Wissenschaftler – die es besser wissen müssen – trotzdem ständig von einem Treibhauseffekt im Zusammenhang mit CO2 fabulieren? Wohl gemerkt stelle ich hier nicht die Frage, ob ein Zuwachs an Kohlendioxid die Temperatur in der Atmosphäre ansteigen lassen kann.

Beim Max-Planck-Institut für Meteorologie sicherte man sich vorsorglich schon vor über 15 Jahren so ab:

„Bei der Interpretation verschiedener Klimavorgänge ist aber Vorsicht geboten vor der allzu direkten Übertragung des Treibhausbildes.“ (13)

Wie wahr! Es gibt Treibhäuser und es gibt einen realen, nachgewiesenen und genutzten Treibhauseffekt. Wenn aber vom Treibhauseffekt in der Atmosphäre gesprochen wird, vergleicht man es mit einem niemals in Relevanz  in einem Treibhaus nachgewiesenen und ja daher so benamten Treibhauseffekt, der auf einer angeblich signifikanten Wirkung von IR-Strahlung durch emittierende „Treibhausgase“  beruht – warum?


Man sagt Treibhauseffekt, erklärt uns danach aber, dass etwas völlig anderes gemeint ist, auf keinen Fall jedoch das was das tatsächliche Prinzip eines Treibhauses ausmacht – nämlich Erwärmung durch Verhinderung von Konvektion.


Als ich andernorts auf das Thema der verwendeten Wörter als so wichtig in Bezug auf die Beeinflussung unseres Denkens – oder auch Nicht-Denkens – hinwies, konnte ich erleben, wie wenig sich die Menschen dessen bewusst sind. Um auf das weiter oben angesprochene Dilemma zurückzukommen, erhielt ich unter anderem diese Antwort:

„Wieso Dilemma? Und wieso emotional? Ich denke, für den normalen Bürger ist „Treibhauseffekt“ und „Klimaerwärmung“ ein und dasselbe und vollkommen egal, auf welchen physikalischen Grundlagen beruhend. Und selbst wenn ihm der Unterschied bewusst wird – warum emotional?“

Eben weil – erst wenn es ihm bewusst wird – ihm auch seine bislang unterbewusste Emotionalität bewusst wird, die zuvor dominant war!

Wir nutzen unreflektiert Wörter, die zuvor in einen inhaltlich falschen Kontext gesetzt wurden.

„Treibhauseffekt“ – der auf die Unterbindung konvektiver Prozesse in einem Treibhaus hinweist – wird verwendet zur Beschreibung von Strahlungseffekten von Gasen in der Atmosphäre. Was nicht der Realität entspricht. Um das jedoch immer wieder aufzulösen, muss ich richtig investieren, denn wenn mir der Widerspruch bewusst ist, bin ich innerlich pausenlos gefordert, in die „richtigen“ Worte (Strahlungseffekt) zu übersetzen. Denn die „falschen“ Worte (Treibhauseffekt, Treibhausgase) prasseln ununterbrochen weiter auf mich ein und damit gerate ich in ein Dilemma. Ergebe ich mich irgendwann und nutze – faktisch sediert – das falsche Wort, weil ich mich quasi der dominant durchgedrückten Sprache unterworfen habe? Der Prozess wie auch die mögliche Unterwerfung ist ein emotionaler Prozess.

Die rationale, inhaltlich schlüssige Prüfung der Begriffe findet nicht mehr statt, aber man nutzt sie trotzdem. Hier arbeitet unser Unterbewusstes, unsere Emotionen und ganz speziell die, die nicht reflektiert werden.

Wie gerade angedeutet, kann ich auch bei „Treibhausgasen“ nicht den inhaltlichen Bezug erkennen, wohl aber einen emotionalen Kampfbegriff, der uns in von Panik getriebenen Aktionismus – ob eines drohenden Hitzetodes im Treibhaus – geraten lässt.

Im speziellen Fall müssten wir bei „Treibhausgasen“ viel eher von im Infrarotbereich strahlenden Gasen oder IR-Strahlern (als Beispiel) und statt Treibhauseffekt von Strahlungseffekten sprechen. Das ist präzise, allerdings ist es auch emotional unaufgeregt. Was sollen Strahlungseffekte schon sein? Es bliebe ein nüchtern, unvoreingenommen, wissenschaftlich untersuchtes Phänomen, das aber nicht Millionen Menschen in Aufregung versetzten würde. Eine emotionale Verbindung zu etwas Gefährlichem wäre schwer herleitbar.

Wer letzteres bewusst anstrebt, der sucht nach etwas Griffigem. „Treibhauseffekt“ assoziiert emotional sofort mit Wärme, mit richtig viel Wärme, mit unerträglicher Wärme, Hitze – mit Gefahr. So benutzt, erzeugt es Ängste und Ängste lassen unsere Emotionen nach den Emotionen der Führer, vor allem denen der Meinungsführer ticken. Ist dem Leser schon einmal aufgefallen, dass immer dann, wenn es um Grundsatzentscheidungen in der Politik geht, mit unseren Ängsten gespielt wird?

Wenn wir uns auf die bequeme Logik, aufbauend auf einer falschen Grundannahme einlassen, ist auch das Gesamtkonstrukt falsch. Um das zu erkennen, müssen wir aber erst einmal heraus aus der Hysterie, in der die Grundannahme eingebettet ist.

Wie aber können wir komplexe atmosphärische Prozesse verstehen, wenn wir dabei ununterbrochen mit falsch kontextuierten Wörtern emotional getriggert werden? Die Emotionen sind unsere entscheidende, die primär wirkende Triebfeder, nicht die Reflexionen.

Daher sehe ich den inflationären Gebrauch von „Treibhauseffekt“ und „Treibhausgasen“ als Orwellsche Sprache, weil bereits tief in uns verankert. Die Menschen sind ja soweit, jene Menschen zu verurteilen, die die Sprache in deren inneren Logik wagen zu sprechen.

Die Macht von Sprache und ihre Wirkung auf unser Unterbewusstes wird von der Mehrheit der Menschen sträflich unterschätzt – wodurch sie hochwirksam manipulierbar sind. Weitere Artikel zum Thema werden daher den in Hinsicht auf Klimaphänomene allgegenwärtigen Begriff Treibhauseffekt zwar erwähnen, dann jedoch durch einen geeigneten und das Phänomen sinnvoll beschreibenden Begriff ersetzen.

Absolut schlüssig ist für mich, dass der Begriff Treibhauseffekt sehr klar den beabsichtigten Effekt eines allgemein bekannten Phänomens in einem Treibhaus – Aufheizung durch gestörte Konvektion – beschreibt, was allerdings nicht auf die These eines atmosphärischen Treibhauseffekts mittels sogenannter Treibhausgase abbildbar ist.

Zum Abschluss:

Die Beantwortung der Frage, ob Gase wie Kohlendioxid oder Methan durch ihre heute beobachtete höhere Konzentration in der Atmosphäre in der Lage sind, die Temperatur eben dieser Atmosphäre signifikant ansteigen zu lassen, war nicht das Ansinnen dieses Beitrages.

Bitte bleiben Sie auch weiterhin schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(a1) Selbstredend gibt die Tabelle (t1) die Strahlungsarten der Sonne sehr verkürzt wieder und schließt in den infraroten, den langwelligen Bereich auch solche Strahlungsarten wie zum Beispiel die von Mikrowellen und Radiowellen ein. So wie uns auch diverse, kosmische Strahlung erreicht, die nicht von der Sonne stammt. Zur möglichst allgemein verständlichen Erläuterung der Sonnenstrahlung sollte die Tabelle trotzdem geeignet sein.

(a2) 1903 erhielt Svante Arrhenius für seine Forschungen im Bereich elektrolytische Dissoziation den Nobelpreis für Chemie (14). Ein weitere interessante These des Schwedens wird bis heute auch unter Wissenschaftlern diskutiert: die Panspermie-Hypothese, die annimmt, dass das Leben auf der Erde außerirdische Wurzeln hat (15).

(a3) Es hätte Charme, wenn die damals recht improvisierten Experimente von Robert W. Wood in der Gegenwart ihre Bestätigung fänden. Oder hat das stattgefunden?

(a4) Der jeweilige Anteil von IR-Strahlung und Wärmeleitung bei der Erwärmung bodennaher Luftpakete durch einen warmen Boden scheint mir von Relevanz. Weil ja sowohl im Treibhaus als auch in der freien Atmosphäre einer Erwärmung durch IR-Strahlung in der zum Thema fungierenden Meinungsführerschaft solch eine hohe Bedeutung zugemessen wird. 

(a5) Um das, was ich mit dem von mir erkannten Umdeuten semantisch schlüssiger Begriffe zu neuen Bildern – hier Treibhaus- Glashauseffekt – meine, deutlicher zu machen, noch dieses Beispiel: Politiker nennen Kriege friedenserhaltende Maßnahmen oder Friedensmissionen oder auch humanitäre Interventionen. Eine Vergewaltigung von Sprache im Sinne von Macht, Krieg ist Frieden ….

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Letzte Aktualisierung: 18.4.2019.

(1) https://www.klimanavigator.eu/dossier/artikel/011998/index.php; abgerufen: 15.3.2019

(2) 23.11.2018; https://wetter.tagesschau.de/wetterthema/2018/11/23/der-vater-des-treibhauseffekts.html

(3) https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/konvektion/8741; abgerufen: 12.3.2019

(4,5) https://www.fh-dortmund.de/de/fb/3/personen/lehr/hahn/medien/Waermetransport.pdf; S. 318-321; abgerufen: 15.3.2019

(6) https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/wolkenstrasse/18370; abgerufen: 15.3.2019

(7) https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/konvektionszellen/8746; abgerufen: 15.3.2019

(8) http://www.wolken-online.de/wolkenatlas/cumulonimbus/cumulonimbus.htm; abgerufen: 15.3.2019

(9,10) https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt; abgerufen: 9.3.2019, 23:00 Uhr

(11,12) https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Glashauseffekt; abgerufen: 10.3.2019, 21:30 Uhr

(13) 2002; http://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/fragen-zu-klima-faq/wie-funktioniert-der-treibhauseffekt/; abgerufen: 16.3.2019

(14) https://de.wikipedia.org/wiki/Svante_Arrhenius#Ehrungen; abgerufen: 10.3.2019

(15) Ansgar Kretschmer; 21.8.2015; https://www.scinexx.de/dossierartikel/panspermie-als-alternative-zum-urknall/

(t1) Strahlung der Sonne, Spektralbereiche; 9.3.2019; Peds Ansichten; Public Domain

(t2) prozentualer Anteil der Spektralbereiche der Sonnenstrahlung; 9.3.2019; Peds Ansichten; Public Domain

(b1) Illustration des Spektrums der elektromagnetischen Wellen; Teil des SVG-Projekts der Commons; 2006; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Spectre.svg; Lizenz: Creative Commons BY-SA 3.0

(b2) Strahlungseffekte in einem Treibhaus; KE -Research, Klaus Ermecke; 2009; S. 26; Freigabe zur Weiterverbreitung durch KE – Research

(b3,b4) Experimente von Robert W. Wood zur Falsifizierung des Treibhaus-Effekts; KE -Research, Klaus Ermecke; 2009; S. 5,6; Freigabe zur Weiterverbreitung durch KE – Research

(Titelbild) Treibhaus, Gewächshaus; Autor: schaerfsystem (Pixabay); 25.9.2015; https://pixabay.com/de/photos/treibhaus-botanischer-garten-976308/; Lizenz: Pixabay License

46 Kommentare

  1. Das Thema bleibt aktuell, also lohnt auch die weitere Debatte.

    Ich glaube, wir uns einig, daß ein Problen mit den COZweiern (ich nenne diejenigen, die eine Erwärmung der Erdatmosphäre behaupten und als Ursche antropogene CO² Emissionen behaupten, der Einfachheit halber mal so) darin besteht, daß sie eine wissenschaftliche Theorie, also eine, die im Prinzip widerlegbar ist, nicht liefern. Darum ist es auch so schwer, festzustellen, was sie überhaupt postulieren und es evtl. zu widerlegen.

    Hier bin ich fündig geworden und daran muß man sich also abarbeiten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt

    Nun hat man das weitere Problem, daß viele benutzte Begriffe nicht klar definiert sind, von verschiedenen Seiten unterschiedlich verwendet werden und zum Teil erst im Laufe der Debatte präziser gefaßt werden. Da hätten wir

    Treibhaus/Treibhauseffekt – Glashaus/ Glashauseffekt

    Evapotranspiration, genaugenommen ist das die Evaporation + Transpiration von Pflanzen (und Tieren) aus dem gemessenen Niederschlag. Die Interzeption ist nicht dabei und der Energietransport durch Kodensation/Verdampfung durch die ‚Interzeptionsverluste‘ und auch nicht der Energietransport durch Kodensation/Verdampfung ohne gemessenen Niederschlag (Tau). Wenn die COZweier tatsächlich meinen, was sie sagen, ist es ein grober Fehler ihres Modelles.

    Wie ich bereits erwähnte, basiert die Behauptung der Atmosphärenerwärmung auf Temperatur- Zeitreihen zur Wettererforschung, die nach einheitlichem Standard seit 1880 erhoben werden. Wie fragwürdig sie als Beweis für ‚warming‘ sind, wird überzeugend hier gezeigt

    http://www.corbettreport.com/mp4/globaltemp.mp4?_=1

    Das ist aber nur eine kleinere Schwäche des COZweier Modelles. Der Standard für diese Temperaturen ist: Zwei Meter über dem Boden am Schatten. Warum der Standard so definiert wurde, ist klar: das ist es, was uns interessiert, was uns betrifft. Schauen wir auf das hinter dem Modell der Irdischen Atmosphäre stehende Idealisierte Treibhausmodell :

    https://de.wikipedia.org/wiki/Idealisiertes_Treibhausmodell

    Da wird die Temperatur der unteren Atmosphäre gleichgesetzt mit der Temperatur der Erdoberfläche und das ist ein grober Fehler. Ich erwähnte es bereits, auf den Schwarz lackierten Fensterrahmen Bruno Taut’s wurden Temperaturen bis 85°C gemessen, das war in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, es wurden aber in Berlin nie Temperaturen (gem. Standard) von 85°C gemessen.

    Am Irdischen Treibhauseffekt- Modell fällt auf, daß die Erdeoberfläche viel mehr Wärme abstrahlt, als sie von der Sonne absorbiert. Eine mittlere Sonneneinstrahlung wird zugrundegelegt, daraus wird eine mittlere Erdoberflächentemperatur errechnet und was dann zur tatsächlichen Temperatur der Luft Zwei Meter über dem Boden am Schatten fehlt, wird mit zusätzlicher Wärmestrahlung erklärt. Ein wahrhaft abenteuerliches Verfahren !

    Schauen wir uns das Idealmodell etwas genauer an. Neben dem bereits erwähnten groben Fehler wird sofort klar, daß es die tatsächlichen Gegebenheiten auf der Erde in abenteuerlicher Weise ignoriert. Auf der Erde gibt es Wetter, das den atmosphärischen Energieausgleich besorgt und wenn wir überhaupt ein Problem mit antropogenen Eingriffen in das Klima haben, so sind es die Zunahme extremer Wetterereignisse. Würde die Atmosphäre durch CO² wärmer, würde sie von oben wärmer und das Wetter müßte milder werden, da der Ausgleichsbedarf zur sonnenerwärmten Erdoberfläche abnähme. Wenn die Erdoberfläche nicht stärker von der Sonne bestrahlt wird (wäre dem nicht so, wäre die Veränderung jedenfalls nicht antropogen), kann eine Zunahme extremer Wetterereignisse nur mit der antropogenen Schädiging unserer Klimaanlage Wetter erklärt werden, deren Kältemittel nun mal Wasser ist. Das Modell kennt kein Wetter, nur ein Strahlungsgleichgewicht. Das Modell ignoriert den Temperaturverlauf in der Höhe im Gleichgewidcht (Adiabatik etc).

    Der eigentliche Wahnsinn bei diesem Thema besteht darin, daß aufgrund höchst fragwürdiger Thesen, die von einer starken Lobby verbreitet werden, Gesetze ‚gegeben‘ werden, die zu Maßnahmen zwingen, die z.T sogar nach COZweier Logik kontraproduktiv sind. All zu offensichtlich geht es um einen Investitions- Klima- Wandel. Und wie schädlich Über- Investition ist, ist bekannt.


    Was den ersten Teil Ihrer Kritik betrifft, sehe ich bei Ihnen gewisse prophetische Gaben. 😉 An eben diesem Aspekt bin ich gerade dran.
    Herzlich, Ped

    1. Verehrte Mitdiskutanten,

      Vorweg der Verweis auf einen Artikel des RiffReporters Christopher Schrader mit dem Titel Zweifel ist ihr Produkt: Der Dieselstreit – ein Fall fürs Lehrbuch“, in dem sehr schön gezeigt wird, mit welchen Methoden „Big Money“ arbeitet, um ohne Rücksicht auf Mensch und Natur das Interesse von Unternehmen an sprudelnden Gewinnen durchzusetzen. In diesem Artikel findet sich unter dem Stichwort Hintergrund ein kurzer Abriss der Exxon-Geschichte, der die Infamie der Energiegiganten belegt.

      Denn es ist so, dass ich – gemeinsam mit den Lesern – eine Antwort suche und sie bis jetzt beileibe nicht gefunden habe.

      Okay, dann wollen wir das mal versuchen.
      Zunächst:

      Was mir die eigene Befassung und die Diskussion hier bislang gebracht haben, ist der Sachverhalt, dass zwischen (mindestens) zwei Arten des Treibhauseffekts zu unterscheiden ist: den aus gestörter Konvektion (warum gibt es dafür bislang keinen “offiziellen” Namen?) und den anthrophogenen

      Das ist so nicht ganz richtig. Der „anthropogene“ Treibhauseffekt ist derselbe wie der „natürliche Treibhauseffekt“. Inhaltlich dazu im übernächsten Absatz mehr.
      In einem Solarkocher (Treibhaus) passiert vereinfacht folgendes: Kurzwellige Strahlung der Sonne durchdringt die Glasabdeckung. Der schwarze Boden des Solarkochers absorbiert diese Strahlungsenergie. Wenn der Solarkocher gut gegen Wärmeverluste isoliert ist, kann keine (oder nur wenig) Wärme durch Wärmeleitung abgegeben werden. Der schwarze Boden gibt einen Teil der absorbierten Energie an die Luftmoleküle im Kocher ab. Die Isolation verhindert Wärmeabgabe durch Wärmeleitung. Der Deckel verhindert Wärmeabgabe durch Konvektion. Ein weiterer Teil der Strahlungsenergie wird vom Boden in Form von langwelliger Strahlung abgegeben. Auch dieser Teil der absorbierten Energie kann den Solarkocher nicht mehr verlassen, da der Glasdeckel für langwellige elektromagnetische Strahlung undurchlässig ist. Auf diese Art und Weise lassen sich in dem Solarkocher mit relativ geringem Aufwand Temperaturen von etwa 100° Celsius erzielen.
      Die Erde hat eine Atmosphäre aus einem Cocktail verschiedener Gase. Wir nennen sie Luft. Die Hauptbestandteile der Luft sind: Knapp 80 Prozent Stickstoff, etwa 20 Prozent Sauerstoff und knapp 1 Prozent Argon. Zusätzlich enthält die Atmosphäre in geringen Mengen sogenannte Spurengase. Ohne Atmosphäre betrüge die Oberflächentemperatur der Erde etwa -18° Celsius. Mit Atmosphäre beträgt die durchschnittliche Oberflächentemperatur etwa 15° Celsius. Verantwortlich für diesen „natürlichen Treibhauseffekt“ sind sogenannte Treibhausgase wie Kohlendioxid, gasförmiges Wasser, Methan usw.. Die Atome dieser Moleküle sind nicht starr miteinander verbunden, sondern die Atome schwingen und rotieren miteinander und gegeneinander. Sie können mit diesen Schwingungen im Infrarotbereich Strahlung und damit Energie absorbieren. In der Infrarot-Spektroskopie (IR-Spektroskopie) wird diese Eigenschaft zur Analyse von chemischen Verbindungen ausgenutzt.
      In der Erdatmosphäre passiert (sehr vereinfacht) folgendes: Kurzwellige elektromagnetische Strahlung (Licht) trifft auf die Erdoberfläche und wird absorbiert und dann wieder abgestrahlt. Die Wärmestrahlung, die von der Erdoberfläche abgeht, liegt im Infrarotbereich. Diese Infrarotstrahlung wird von den Molekülen der Treibhausgase absorbiert und damit eine Abstrahlung in den Weltraum verhindert (Eine vereinfachte Darstellung hier und hier). Dieser natürliche Treibhauseffekt ist in der Naturwissenschaft nicht umstritten.
      97 Prozent der Klimaforscher sind sich einig. Dabei geht es keinesfalls um alle Details der Klimaforschung, sondern um einen Kern grundlegender, fast schon banaler Erkenntnisse: Es gibt den Klimawandel, er ist gefährlich, er ist im Wesentlichen von der Menschheit verursacht, sie kann aber auch dagegen ankämpfen. Oder, wie es Anthony Leiserowitz von der Yale University ausdrückt: „It‘s real, it‘s us, it‘s bad, experts agree, there‘s hope.“ Die Motivation für Klimaschutz in zehn Wörtern.
      Das lateinische „Cui bono?“ (Wem nutzt es) ist immer wieder eine gutes Hilfsmittel, wenn es darum geht abzuschätzen, wer Interessen verfolgt. Und wenn ich weiß, dass Milliardenschwere Unternehmer aus der fossilen Industrie ganze Institute unterhalten, nur um Zweifel zu säen, dann weiß ich was die Stunde geschlagen hat.

      —-
      Korrektur, wie gewünscht erfolgt. Der Weg einer nachträglichen Korrektur ist genau der, den Sie benutzt haben. VG Ped

      1. „Das lateinische „Cui bono?“ (Wem nutzt es) ist immer wieder eine gutes Hilfsmittel, wenn es darum geht abzuschätzen, wer Interessen verfolgt.“

        Sie wissen scheinbar von diesem Hilfsmittel, wenden es aber nicht richtig an.
        Ihre Gedanken, den menschengemachten Klimawandel betreffend, mögen stimmen.
        Sie sind aber eindimensional.

        Angst und Schuld, zwei der wunderbarsten Werkzeuge, den Pöbel gefügig zu halten.

        Und jetzt heben Sie Ihren Blick über die leidliche Klimadiskussion hinaus, über links und rechts, Religionen, Terror, Kriege, Gendergaga, etc. und fragen nochmal „cui bono“…

      2. Angst und Schuld, zwei der wunderbarsten Werkzeuge, den Pöbel gefügig zu halten.

        Dass Angst und Schuld Instrumente sind, um Herrschaft zu rechtfertigen und zu festigen, will ich nicht bestreiten.

        Bei der Frage „Wie verhindert die Menschheit den Klimakollaps?“ fällt mir auf, dass vor allem Personen, Unternehmen und Organisationen aus dem Umfeld der fossilen Industrien Zweifel über die empirischen Befunde der Naturwissenschaften säen.

        Ich finde es ziemlich witzig, dass die – durchaus schwer nachvollziehbaren – Vorgänge in einem PC vorbehaltlos genutzt werden, und auf der anderen Seite dieselben Befunde der Naturwissenschaften in den Klimamodellen für nicht gültig erklärt werden.

        Die Gletscher schmelzen (belegt), die Oberflächentemperaturen der Erde steigen (belegt), die Artenvielfalt sinkt (belegt) und diese Entwicklungen sind weder bedenklich noch von menschlichen Handlungen beeinflusst?

        Ich fürchte: Mit Naturgesetzen kann man nicht verhandeln. Und das wird sich rächen.

      3. „Bei der Frage „Wie verhindert die Menschheit den Klimakollaps?“ fällt mir auf, dass vor allem Personen, Unternehmen und Organisationen aus dem Umfeld der fossilen Industrien Zweifel über die empirischen Befunde der Naturwissenschaften säen.“

        Mir stellt sich die Frage, wer diese Frage überhaupt ständig stellt. Und das meinte Himbeertoni auch bei der Frage: Wem nützt es? Die „empirischen Befunde der Naturwissenschaften“ sind vor allem statistische und in ihrer Gänze keinesfalls zweifelsfrei erhobene Daten, zu wenig für eine starke Theorie.

        „Befunde der Naturwissenschaften in den Klimamodellen“

        Ein Widerspruch in sich. Ein Modell ist eine Beschreibung dessen, was sich der Modellbauer vorstellt, sozusagen ein Hilfsmittel seiner Hypothese – mehr nicht. Klimamodelle aufzustellen und mit diesen die Gültigkeit von Klimatheorien zu beweisen, finde ich zumindest sehr ambitioniert.

        „Die Gletscher schmelzen (belegt), die Oberflächentemperaturen der Erde steigen (belegt), die Artenvielfalt sinkt (belegt) und diese Entwicklungen sind weder bedenklich noch von menschlichen Handlungen beeinflusst?“

        Soll das jetzt der Beweis für einen sogenannten anthropogenen Treibhauseffekt sein oder sind das nicht erst einmal schlicht Korrelationen? Für den Nachweis einer Theorie, die so noch nicht einmal sauber ausformuliert ist, finde ich das etwas dünne.

        „Ich fürchte: Mit Naturgesetzen kann man nicht verhandeln. Und das wird sich rächen.“

        Rächen wird sich unser Umgang mit Natur und Menschen, unsere Kriege und unser Raubbau, unser verschwenderischer Konsum und unser immerwährendes Fingerzeigen auf die anderen. Ein nun leider zunehmend auch durch Sie herbeigeredeter Klimakollaps ist gar nicht nötig.

        Beste Grüße, Ped

      4. Kann eine mögliche globale Erwärmung, neben natürlichen Ursachen (radioaktive Zerfallsprozesse im Erdkern, Sonennzyklen) auch durch großflächige Waldabholzung verursacht werden. Infolge solcher Rodungen gab es gravierende Klimatische Änderungen in der Mittelmeerregion in der Antike, zum Beispiel. Außerdem, heute (noch nicht vor 10 Jahren) zweifle ich die prognostizierte Erwärmung an. Bei uns in Mittelthüringen, dörfliche Lage um 400 üNN, ist es immer relativ kühl die letzten Jahre gewesen. Nie „Jahrhundertsommer“. Nur letztes Jahr zu trocken. Zu trocken gab es aber auch schon in den 80igern. Und, wir leben in einer Zwischen-Warmzeit. Vor einigen Millionen Jahren begann es (wieder mal, im ganzen Tertiär gabs die nicht), Eiszeiten zu geben. Und dieser Prozess scheint noch nicht zu Ende. Im Quartär war es bei uns schon wesentlich wärmer als heute. Bei weniger CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre? Was meint eigentlich „Klimakollaps“?

      5. Rächen wird sich unser Umgang mit Natur und Menschen, unsere Kriege und unser Raubbau, unser verschwenderischer Konsum und unser immerwährendes Fingerzeigen auf die anderen. Ein nun leider zunehmend auch durch Sie herbeigeredeter Klimakollaps ist gar nicht nötig.

        Verehrter Ped, Ihre Analyse ist durchaus korrekt. Was mich allerdings wundert, dass Sie massiv ansteigende Oberflächentemperaturen der Erde und ansteigende Meeresspiegel als „herbeigeredeten Klimakollaps“ diffamieren.

        … schnipp
        Ich hatte mich doch zunehmend deutlich und das mehrfach ausgedrückt, Ped

  2. Hab vor einiger Zeit beschlossen, mich zu outen.
    Nach den vorösterlichen, sonnigen, warmen Tagen ist es jetzt wieder nass und kalt.

    Darum fahre ich seit Tagen mit meinem 15 Jahre alten, 3 Liter Biturbo-Diesel, 100km zum Einkaufen, obwohl 20km genügen würden, damit es wieder wärmer wird.
    Anstelle der Parkscheibe habe ich ein Schild mit der Aufschrift „Ich bin für warm, und das ist gut so“ befestigt.
    Auf dem Parkplatz vor dem Discounter fahre ich auch gern so 3-5 Ehrenrunden, damit jeder meinen Heckscheibenaufkleber zur Kenntnis nimmt.
    „Klimawandel ist progressiv“ steht drauf, weil für Wandel zu sein, an sich ja positiv und fortschrittlich ist.

    Und damit nicht irgend so ein „Kommando Treibhausgas“ mir die Reifen zersticht oder den Lack zerkratz, habe ich ständig 2 meiner Bulldoggen zur Bewachung mit dabei.
    Entsprechende Halsbänder mit der Aufschrift „Ich produziere CO2“ sind in Arbeit.

  3. Ich denke, man tut denen, die den Begriff „Treibhauseffekt“ verwenden, hier Unrecht.

    Die Physik hat ihre eigene Kultur des Umgangs mit Begriffen, und die ist auch recht sinnvoll. Der Effekt wurde irgendwann einmal Treibhauseffekt genannt. Der Erfinder des Begriffes versucht natürlich, einen sinnvollen, inhaltlich richtigen Vorschlag zu machen. Aber das klappt halt nicht immer. Wie geht man aber damit um, wenn man feststellt, dass der Name schlecht gewählt war, wie in diesem Fall? Man ignoriert das einfach. Die Konfusion, die mit dem schlechten Namen verbunden ist, ist nämlich recht unerheblich. Schlimmer wäre die Konfusion, die dadurch entsteht, dass verschiedene Autoren denselben Begriff verschieden verwenden. Und das würde passieren, wenn, sagen wir, der der feststellt, dass ein Treibhaus gar nicht über das, was „Treibhauseffekt“ genannt wurde, funktioniert, nun den Effekt, der für das Funktionieren des Treibhauses relevant wäre, „Treibhauseffekt“ nennen würde. Jeder Leser einen neuen Artikels über den „Treibhauseffekt“ müsste nun raten, ob der ursprünglich mal so genannte Effekt gemeint ist, oder der für reale Treibhäuser wichtige. Das sind ja verschiedene Effekte.

    Die Physik geht da anders vor, der Begriff „Treibhauseffekt“ ist bereits verbraucht, also muss man für die Beschreibung des für reale Treibhäuser wichtigen Effekts halt einen anderen Namen nehmen. Man nimmt also Glashauseffekt. Wichtig für die Physik ist dabei nur, dass verschiedene Effekte verschiedene Namen haben. Ansonsten sind die Namen nur Schall und Rauch, sie selbst sind ohne tiefere Bedeutung. Die Bedeutung ist ja wohldefiniert, durch die genaue Beschreibung des jeweiligen Effekts, der so genannt wurde.

    Beide Effekte, Treibhauseffekt wie Glaushauseffekt, sind dabei real, aber halt verschieden. Was keinen der Effekte mehr oder weniger real macht. Dass der Treibhauseffekt für Treibhäuser keine Rolle spielt, ist geschenkt. Die Frage ist, ob er für die Temperatur der Erde eine Rolle spielt, und das tut er durchaus.

    1. So sehr ich Ihre Gedanken auch nachvollziehen kann, Ilja, ist eben genau das mein Problem. Der Begriff Treibhauseffekt hatte ursprünglich seine ganz normale sinngebundene Zuordnung. Das habe ich versucht, im Text darzulegen.

      „Jeder Leser einen neuen Artikels über den “Treibhauseffekt” müsste nun raten, ob der ursprünglich mal so genannte Effekt gemeint ist, oder der für reale Treibhäuser wichtige. Das sind ja verschiedene Effekte.“

      Sie sagen es. Man nennt das kognitive Dissonanz. Die Menschen versuchen das aufzulösen und dafür gibt es verschiedene Lösungen. „Treibhauseffekt“ als Begriff zu missbrauchen, um emotional zu manipulieren ist ja nun kein Einzelfall. „Friedenserhaltende Maßnahmen“, „humanitäre Einsätze“, „Flugverbotszonen“, „Verteidigungsminister“ und viele, viele andere mehr – sie alle gehören in ein Raster, in dem die Menschen sich ständig entscheiden müssen, ob sie den eingebleuten, sinnentfremdeten Begriff oder den tatsächlichen benutzen. Und ja, das ist eine Herausforderung.
      Um noch einmal den „Verteidigungsminister“ als Referenz heranzuziehen. Es war früher usus, dass der Kriegsminister auch so hieß, denn das war sein Aufgabenfeld, Kriege erfolgreich zu führen. Es waren ganz bestimmte Leute an Schaltstellen der Macht, die irgendwann entschieden, die Funktion hinter einem diametral anderen Namen zu verstecken – um zu manipulieren. Dem haben sich die Menschen unterworfen. Wer fragt, ob Verteidigungsminister überhaupt ein sinnvoller Begriff ist? Alle nehmen es hin – und haben damit verloren. Verloren auf der emotionalen – nicht der rationalen – Schiene, auf der wir nämlich manipuliert werden.

      Herzlich, Ped

      1. Mein Punkt ist ja eben, dass es sich hier nicht um solch einen Fall wie „friedenserhaltende Maßnahme“ oder „Verteidigungsminister“ handelt, wo emotional manipuliert wird. Das geht ja schon emotional gar nicht, weil ein Treibhaus selbst ja eigentlich was Gutes ist, es grünt dort schon wenn es draußen noch schneit.

        Die Entstehungsgeschichte ist auch eine andere, http://www.easterbrook.ca/steve/2015/08/who-first-coined-the-term-greenhouse-effect/ erscheint mir als eine gute Beschreibung wie der Begriff entstand, welche Poynting (ein guter Physiker, dessen Name zur Benennung von was anderem verwendet wurde) die Priorität zuweist. Er war in jedem Fall nur als Metapher gemeint, und politische Manipulationsabsichten spielten da keinerlei Rolle. Der Alternativbegriff dafür, der damals im Raum stand, wäre „Verdeckungseffekt“ gewesen, also emotional eher besser für die heute erwünschten Horrorassoziationen geeignet.

        Ich verwies auf die wissenschaftliche Tradition des Umgangs mit schlecht gewählten Begriffen, nämlich sie trotzdem beizubehalten und sich mit einer irreführenden Bezeichnung abzufinden, einfach weil sie sich nun einmal etabliert hat. Diese Tradition als solche wirkt ja der Orwellschen Methode des manipulativen Umbenennens ganz explizit entgegen.

        Aber ich sehe gerade den Schlüssel. Und der ist Ihr Satz:

        „Wenn ich also im Weiteren von einem Treibhauseffekt spreche, dann meine ich damit tatsächlich den dominanten und beabsichtigten Effekt, der in einem Treibhaus auftritt.“

        Damit liegen Sie jedoch physikalisch gesehen einfach falsch. Die Physiker haben den Begriff „Treibhauseffekt“ geprägt für den von Arrhenius studierten Klimaeffekt, und nicht für den tatsächlich für Gewächshäuser wichtigsten Effekt. Die Physik hat ihre eigene Kultur, auch was Namensgebung betrifft, man muss immer explizit in den Physikbüchern selbst lernen, was ein physikalischer Begriff bedeutet, eine Laieninterpretation basierend auf der Bedeutung des Begriffes in der Alltagssprache liegt regelmäßig daneben. (Die Physiker legen sich ab und zu sogar selbst rein mit solchen Fehlinterpretationen, https://ilja-schmelzer.de/relativity/inflation.php ist ein Beispiel dafür.)

        Ach so, was meine Meinung zur Klimahysterie betrifft, siehe https://ilja-schmelzer.de/climate/.

      2. Sind Sie sich so sicher, dass es die Physiker waren, die den Begriff samt Kontext (CO2 als „Treibhausgas“, gleich der nächste Begriff) in den 1990er Jahren in Umlauf, also als Schlagwort in die breite Öffentlichkeit gebracht haben?
        Ansonsten lasse ich Ihre Sicht einfach mal neben der meinen so stehen. 😉

        Herzlich, Ped

      3. Nun, wenn ich mich recht entsinne, waren es schon Wissenschaftler, die den ganzen Mist gestartet haben. Die sind ja nun auch keine Heiligen. Ansonsten, woher sollten Politiker überhaupt die Begriffe kennen? In jedem Fall wurden die damals schon lange (seit 1907) etablierten Begriffe ja korrekt verwendet, und somit kann man daraus halt keinen Vorwurf aufbauen.

        Zur Quasireligion wurde es aber erst nachdem die globalistischen Politiker auf den Zug aufgesprungen sind, weil das ja so herrlich gut zur Legitimierung einer Weltregierung taugt, und die Medienberichterstattung dann daraus eine Katastrophe gemacht hat – das Ganze kräftig angefeuert von grüner Ideologie.

        Die Wissenschaft selbst ist heute weitaus weniger unabhängig als sie mal früher war, junge Wissenschaftler können nur mit den Mainstreammoden schwimmend überhaupt in der Wissenschaft überleben, einfach weil sie alle
        zwei Jahre ne neue Stelle/Grant suchen müssen. Trotzdem muss Wissenschaft unter politischem Druck deswegen noch nicht gleich zur Pseudowissenschaft degenerieren, ob sie es im Fall der Klimaforschung tut, müsste man genauer untersuchen. Aber egal wie das heute aussieht, gefunden und benannt wurden die Effekte um 1907 rum, da hat Wissenschaft auf jeden Fall noch unabhängig funktioniert.

      4. »Sind Sie sich so sicher, dass es die Physiker waren, die den Begriff samt Kontext (CO2 als “Treibhausgas”, gleich der nächste Begriff) in den 1990er Jahren in Umlauf, also als Schlagwort in die breite Öffentlichkeit gebracht haben?«

        Fakt ist, dass in der naturwissenschaftlichen Diskussion über das Klima auf der Erde, angefangen bei Fourier und Tyndell bis hin zu den heutigen Klimatologen, Einigkeit darüber herrscht, dass die Erdatmosphäre und die darin enthaltenen Treibhausgase für den „natürlichen Treibhauseffekt“ verantwortlich sind. Und dieser bewirkt, dass die mittlere Oberflächentemperatur der Erde nicht lebensfeindliche -18° Celsius beträgt, sondern angenehme 15° Celsius beträgt.

        Den Treibhauseffekt in Frage zu stellen, kommt dem Versuch gleich, Jahrhunderte von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Gesetze der Physik und direkte Beobachtung zu diskreditieren. Ohne den Treibhauseffekt wären wir nicht einmal hier, um darüber zu diskutieren.

        Bereits die „Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen“ von 1992 verwendet in der deutschen Übersetzung das Wort „Treibhausgase“. Da ein solches Abkommen nicht vom Himmel fällt, kannst Du Dir sicherlich vorstellen ab wann dieses Wort in internationalen Dokumenten auftaucht.

        Die Erwärmung der Treibhäuser beruht physikalisch auf einem anderen Effekt, als der Anstieg der Oberflächentemperatur auf der Erde. Das ist richtig. Dass allen Politikern und auch allen „normalen Menschen“ diese physikalischen Unterschiede geläufig sind, wage ich zu bezweifeln.

        Das ist aber auch egal. Denn es ist keine „sogenannte globale Erwärmung, die als Schreckensbild an die Wand gemalt wird“, sondern eine reale Bedrohung für die Menschheit, die von einer übergroßen Mehrheit der Fachwissenschaftlern analysiert und vorausgesagt wird.

        Beste Grüße aus Marburg
        Hajo Zeller

      5. Lieber Hajo,

        Ihre fachlichen Einlassungen habe ich als sehr bereichernd empfunden. Ich finde es sehr schade, dass nun auch Sie auf die Propagandaschiene aufspringen.
        Meine Frage lautete:

        »Sind Sie sich so sicher, dass es die Physiker waren, die den Begriff samt Kontext (CO2 als “Treibhausgas”, gleich der nächste Begriff) in den 1990er Jahren in Umlauf, also als Schlagwort in die breite Öffentlichkeit gebracht haben?«

        Ich frage ich Sie, was Ihre Antwort darauf mit dieser Frage zu tun hatte:

        „Fakt ist, dass in der naturwissenschaftlichen Diskussion über das Klima auf der Erde, angefangen bei Fourier und Tyndell bis hin zu den heutigen Klimatologen, Einigkeit darüber herrscht, dass die Erdatmosphäre und die darin enthaltenen Treibhausgase für den “natürlichen Treibhauseffekt” verantwortlich sind. Und dieser bewirkt, dass die mittlere Oberflächentemperatur der Erde nicht lebensfeindliche -18° Celsius beträgt, sondern angenehme 15° Celsius beträgt.“

        Nun, Ihre Antwort hat mit meiner Frage reinweg gar nichts zu tun.
        Was „Fakt ist“, das weiß ich auch. All das ist mir wohlbekannt – allerdings überzeugt es mich nicht. Und das Recht, von etwas nicht überzeugt zu sein und von verschiedenen Seiten aus nachzufragen, das habe ich doch – oder etwa nicht? Entscheidend ist jedoch, dass das, was Sie da schreiben, gar nicht Thema des Artikels und auch nicht der Diskussion war.
        Sie setzen noch einen drauf:

        „Den Treibhauseffekt in Frage zu stellen, kommt dem Versuch gleich, Jahrhunderte von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Gesetze der Physik und direkte Beobachtung zu diskreditieren. Ohne den Treibhauseffekt wären wir nicht einmal hier, um darüber zu diskutieren.“

        Schauen Sie: Genau hier beginnt die Ausgrenzung, das Basta, die Unterstellung. Alles das, was mich bei der Diskussion um das Klima und die Faktoren seiner Veränderung unruhig werden lässt. Ich frage mich: Warum tun Sie das? Haben Sie das nötig?

        „Bereits die “Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen” von 1992 verwendet in der deutschen Übersetzung das Wort “Treibhausgase”. Da ein solches Abkommen nicht vom Himmel fällt, kannst Du Dir sicherlich vorstellen, ab wann dieses Wort in internationalen Dokumenten auftaucht.“

        Das ist schon mal ein guter Hinweis. Auch „Klimarahmenkonvention“ stellt sich neben „Treibhausgasen“ – so finde ich und das ist jetzt ironisch ausgedrückt – als ausgesprochen sinniges Wort dar.

        Freundliche Grüße, Ped

      6. Ped fragt: „Warum tun Sie das? Haben Sie das nötig?“

        Ich vermute, dass hier einfach ein Missverständnis besteht, und der Hintergrund dafür etwas mit der Kultur zu tun hat, die Kultur der Wissenschaft ist halt eine andere.

        Wissenschaftler pflegen ganz generell (dazu sind sie beispielsweise in Artikeln verpflichtet) damit, den aktuellen Stand der Wissenschaft zur betrachteten Frage kurz zu beschreiben, einschließlich existierender Kritik daran. In diesem Fall gehört es durchaus auch dazu, einzuschätzen, welche Art von Kritik heute von der Physik als unwissenschaftlich ausgegrenzt wird.

        Ja, auch die Physik grenzt aus – Astrologie wird beispielsweise ausgegrenzt. Sie kann dabei auch zu weit gehen, beispielweise wenn sie Äthertheorien ausgrenzt, siehe meine Seite, wo ich welche vorstelle, die mit der modernen Physik völlig kompatibel sind. Aber eine Ausgrenzung völlig unwissenschaftlicher Theorien aus der Physik unterstütze ich beispielsweise trotzdem.

        Was im konkreten Fall ausgegrenzt wird, ist aber nur ein geringer Teil dessen, um was es geht. Nämlich um die allgemeine physikalische Theorie darüber, wie der Treibhauseffekt (nicht der Glashauseffekt) funktioniert.

        Die Streitfragen für Physiker sind andere, und die sind offen für wissenschaftliche Diskussion ohne Ausgrenzung: Wie groß ist der Effekt, welcher Anteil daran ist menschengemacht, was sind die Auswirkungen.

        Ihr Herangehen, den etablierten Namen „Treibhauseffekt“ in Frage zu stellen, nicht aber den Effekt selbst, ist für einen Wissenschaftler schon schwer nachvollziehbar. Namen sind Schall und Rauch, sie müssen lediglich eindeutig bezeichnen was sie bezeichnen sollen. So vermutet ein Wissenschaftler halt, dass sich hinter der Kritik am Namen eine Kritik am Effekt selbst versteckt, also an so gut etablierter Physik, dass jemand, der sie nicht anerkennt, einfach ausgegrenzt wird.

        Diese wissenschaftlich begründete Ausgrenzung ist klar zu unterscheiden von der politisch begründeten Ausgrenzung von Zweiflern sowohl an der Erwärmung selbst als auch an der Rolle des Menschen dabei, ganz zu schweigen von denen, die an den ach so schlimmen Folgen einer Erwärmung von sagen wir zwei Grad in 100 Jahren zweifeln.

        Der Missbrauch von Bezeichnungen zur Manipulation ist nicht Teil von Physik, wo das in der Wissenschaft passiert, kann es und wird es kritisiert (wissenschaftliche Begriffe haben neutral zu sein). Dass insbesondere die Medien alle Register ziehen, um die Erwärmung zur Katastrophe hinzumanipulieren kann man leicht erkennen, schon die Einseitigkeit der Berichterstattung spricht da eine genügend klare Sprache. Da Manipulationen mit Begriffen in den Medien Standardtechnik ist, wird sie sicherlich auch beim Klimawandel verwendet werden, und es ist daher auch wichtig, so etwas aufzudecken. Nur, der Begriff „Treibhauseffekt“ fällt eben nicht darunter, er kommt einfach nur ohne Manipulationsabsicht neutral aus der Physik.

      7. Verehrter Ped,

        Du beginnst Deinen Artikel mit diesem Absatz:

        Reden wir nicht vom Weltklima, nicht von sogenannten Treibhausgasen und schon gar nicht vom Weltuntergang, dem wir angeblich infolge des Klimawandels entgegen straucheln. Befassen wir uns mit ganz normalen, realen Treibhäusern – und mit der Macht der Sprache.
        Und ein wenig später schreibst Du:

        Das Bombardement zum Thema und die verwendeten Begrifflichkeiten irritieren mich. Denn wenn ich an Treibhaus denke, habe ich ein sehr klares, schlüssiges Bild. Ein Bild, das aber aus meiner Sicht gar nicht in die Klimadiskussion passt – außer als hervorragend wirkender alarmierender und damit emotionaler Trigger.
        Wenn ich also im Weiteren von einem Treibhauseffekt spreche, dann meine ich damit tatsächlich den dominanten und beabsichtigten Effekt, der in einem Treibhaus auftritt. Das Wissen über den realen Treibhauseffekt – eben in einem Treibhaus – ermöglicht auch eine Einordnung des sogenannten Treibhauseffekts in der Atmosphäre.

        Ich frage Dich: Wie soll ich das verstehen?

        Ich verstehe diese Äußerungen so, dass Du nicht siehst, dass der zusätzliche Treibhauseffekt, der durch menschliches Handeln entsteht, die Erdoberfläche in naher und mittlerer Zukunft aufheizen wird – falls keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Und Du siehst nicht, dass der Temperaturanstieg die Erde so weit aufheizen wird, dass die Lebensbedingungen von Menschen auf dieser Erde gegenüber dem heutigen Zustand extrem verschlechtert werden, oder gar vollständig zerstört werden.

        Falls Du das nicht so meinst, solltest Du das schreiben.

        Wenn Du Dich daran störst, dass der „falsche Name“ für den „Treibhauseffekt“ verwendet wird, und damit das Verständnis der Vorgänge erschwert wird, möchte ich daran erinnern, dass alle Welt in der Alltagssprache das Wort „Schwerkraft“ benutzt. Die „Schwerkraft“ der Erde zieht den Mond an und hält ihn auf seiner Bahn, die „Schwerkraft“ der Sonne zieht die Erde an und hält sie auf der Bahn und die „Anziehungskraft“ der Erde lässt alle Gegenstände (Körper) nach unten fallen. So lernen wir es intuitiv, auch weil der Name „Schwerkraft“ sich für diese Phänomene eingebürgert hat.

        Den Wissenschaftlern, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen wurde allerdings nach und nach klar, dass keine „Anziehungskraft“ die Ursache dieser Phänomene ist, sondern eine Eigenschaft der vierdimensionalen Raumzeit diese Phänomene hervorruft: Masse krümmt die Raumzeit und die Körper bewegen sich auf geodätischen Bahnen in dieser gekrümmten Raumzeit. Als Einstein diese Sachlage 1915 in der „Allgemeinen Relativitätstheorie“ beschrieb und veröffentlichte, erntete er weitgehend Kopfschütteln – auch unter seinen Fachkollegen von der „Theoretischen Physik“. Inzwischen ist die Allgemeine Relativitätstheorie als Beschreibung der „Makrowelt“ unter Wissenschaftlern unumstritten. Und dennoch reden wir alle noch von der „Schwerkraft“, die Massen anzieht.

        Können wir ja auf der Basis dieses Posts weiter kommunizieren?

        Beste Grüße aus Marburg
        Hajo Zeller

      8. Sie zitieren mich, um elegant eine Grundsatzdiskussion anzuheizen, ganz wie jene, die der Aufheizung der Erdatmosphäre das Wort reden, OHNE es schlüssig zu erklären. Hajo, das finde ich nicht sehr fair. Denn es ist so, dass ich – gemeinsam mit den Lesern – eine Antwort suche und sie bis jetzt beileibe nicht gefunden habe.
        Hören Sie daher bitte auf, hier immer wieder die offizielle Lehrmeinung darzustellen. Die kennt jeder.
        Übrigens hat Einstein mit seiner Relativitätstheorie nicht die Gravitationstheorie (die der Schwerkraft, auf Masseeigenschaften von Materie beruhend) ausgehebelt. Er hat sie erweitert. Daher taugt dieser, Ihr Vergleich kaum.

        Was mir die eigene Befassung und die Diskussion hier bislang gebracht haben, ist der Sachverhalt, dass zwischen (mindestens) zwei Arten des Treibhauseffekts zu unterscheiden ist: dem aus gestörter Konvektion (warum gibt es dafür bislang keinen „offiziellen“ Namen?) und dem anthrophogenen. Beide Effekte lassen sich hervorragend am Modell des Treibhauses erklären. Wissenschaftler in der Vergangenheit bezogen sich bei der Erklärung beider Phänomene ausdrücklich auf das Modell, was den Effekten auch den Namen gab. Somit sind beide Effekte auch sprachlich klar formulierbar und vor allem ist zwischen ihnen zu unterscheiden.

        Der nächste Punkt ist das Gewicht beider Effekte innerhalb einer Wärmebilanz. Danach dominiert Aufheizung durch gestörte Konvektion – nach dem Modellversuch – ganz eindeutig und Strahlungseffekte spielen nur eine untergeordnete Rolle. Wie untergeordnet, das ist noch zu klären.

        Was mich zudem fragend zurücklässt, ist, warum der dominierende Effekt in der offiziellen Diskussion – auch bei der IPCC – schlicht keine Rolle spielt. Das darf ich doch wohl von Leuten, die sich Klimaexperten nennen, erwarten – oder? Zumal Gegenmaßnahmen, um die Aufheizung durch diesen Effekt zu limitieren, ziemlich klar bekannt, benennbar, den Menschen vermittelbar und vor allem – beim ehrlichen Willen aller – umgehend umsetzbar sind. Und ganz nebenbei würde durch diese Maßnahmen auch noch CO2 aus der Atmosphäre gebunden.

        Freundliche Grüße, Ped

      9. Hajo Zeller: Den Wissenschaftlern, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen wurde allerdings nach und nach klar, dass keine »Anziehungskraft« die Ursache dieser Phänomene ist, sondern eine Eigenschaft der vierdimensionalen Raumzeit diese Phänomene hervorruft: Masse krümmt die Raumzeit und die Körper bewegen sich auf geodätischen Bahnen in dieser gekrümmten Raumzeit. Als Einstein diese Sachlage 1915 in der »Allgemeinen Relativitätstheorie« beschrieb und veröffentlichte, erntete er weitgehend Kopfschütteln – auch unter seinen Fachkollegen von der »Theoretischen Physik«. Inzwischen ist die Allgemeine Relativitätstheorie als Beschreibung der »Makrowelt« unter Wissenschaftlern unumstritten. Und dennoch reden wir alle noch von der »Schwerkraft«, die Massen anzieht.

        Ped: Übrigens hat Einstein mit seiner Relativitätstheorie nicht die Gravitationstheorie (die der Schwerkraft, auf Masseneigenschaften von Materie beruhend) ausgehebelt. Er hat sie erweitert.

        Ich finde, Hajo Zeller beschreibt den Sachverhalt sehr treffend und zeigt am Beispiel des Begriffs »Schwerkraft« eindrucksvoll, dass weitere einmal in der Wissenschaft gebräuchliche Begriffe, die der allgemeinen Sprachgebrauch entlehn sind von Wissenschaftlern auch dann weiterverwendet werden, wenn sie sich als irreführend herausgestellt haben.

        Ich kann nicht erkennen, wo Hajo Zeller gesagt haben könnte, dass die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie die bis dahin anerkannt Newtonsche Gravitationstheorie »ausgehebelt« hätte. Die Gravitationstheorie hat alle bis Anfang des 20. Jahrhunderts bekannten Beobachtungen recht gut beschreiben. Damals gab es gerade die ersten zarten Hinweise auf die Grenzen der Gültigkeit der Gravitationstheorie. Die aufkommende Relativitätstheorie konnte alle Beobachtungen beschreiben, die durch die Gravitationstheorie beschrieben werden. Darüber hinaus kann die Relativitätstheorie aber auch alle bis heute (!) gemachten Beobachtungen beschreiben, bei denen die Gravitationstheorie versagt. Die Relativitätstheorie erklärt die Beobachtungen anders. Es sind nicht mehr Kräfte zwischen Massen, sondern von den (ruhenden, bewegten und beschleunigten) Massen verursachte Krümmungen der Raumzeit, die zu den beobachtbaren Phänomenen führen.

        Die Wissenschaft hat den einmal gebräuchlichen Begriff der »Schwerkraft« beibehalten, obwohl sie im Lauf der Zeit erkennen musste, dass er irreführend ist. Angemessen wäre vielleicht das Wortungetüm »Massen- und bewegungsbedingte Krümmung des Raum-Zeit-Kontinuums« gewesen. Dieses oder ein vergleichbar unaussprechliches Wortungetüm wollten sich die Physiker nicht antun. Ich kann auch nicht erkennen, dass den Menschen außerhalb der Physik irgendwie damit gedient gewesen wäre, wenn sich die Physiker für ein solches Wortungetüm entschieden hätten.

        Für nicht zu stark konzentrierte oder beschleunigte Massen erzeugt das Bild, das wir Menschen im Kopf entwickeln, wenn wir den Begriff der »Schwerkraft« hören, eine angemessen Intuition für das, was um uns herum geschieht. Eben weil die Erfahrungswelt, die uns während der Evolution geprägt hat so ist, wie sie ist, finden wir den Begriff der »Schwerkraft« intuitiv. Was ich während meines Studiums gelernt habe, ist, dass wir Menschen keinen Anspruch darauf haben, dass die Welt so ist, wie unsere evolutionär geprägte Intuition es gerne hätte. Ich habe gelernt, dass ich immer dann, wenn ich die Lebenswirklichkeit verlasse, die uns evolutionär geprägt hat auf Dinge stoße, die kontraintuitiv sind. Ich habe verstanden, dass es nicht Ziel der Wissenschaft sein kann, die Welt jenseits unserer evolutionär geprägten Intuition so zu beschreiben, dass wir sie doch irgendwie intuitiv erfassen können. Das geht schlicht nicht. Eine solche Forderung wäre auch anmaßend anthropozentrisch. Selbst die Wissenschaftler selbst brauchen für all das den Zauber der Mathematik. Der Preis dafür ist, dass wir den Anspruch fallen lassen müssen, dass die Wissenschaft alles so erklärt, dass Nichteingeweihte (Nichtwissenschaftler wie auch Wissenschaftler einer anderen Fachrichtung) ihre Theorien intuitiv verstehen.

      10. Zitat Ped: Der nächste Punkt ist das Gewicht beider Effekte innerhalb einer Wärmebilanz. Danach dominiert Aufheizung durch gestörte Konvektion – nach dem Modellversuch – ganz eindeutig und Strahlungseffekte spielen nur eine untergeordnete Rolle. […] Was mich zudem fragend zurücklässt, ist, warum der dominierende Effekt in der offiziellen Diskussion schlicht keine Rolle spielt.

        Ohne mich nun im Detail mit der Materie beschäftigt zu habe, kann ich nachvollziehen, dass der dominierende Grund für das Aufheizen von Gewächshäusern bei Sonneneinstrahlung wohl der ist, dass die aufsteigende warme Luft durch das Glasdach daran gehindert wird, nach oben zu entweichen. Der Effekt, der dadurch entsteht, dass Glas für Wärmestrahlung mehr oder weniger undurchlässig ist, ist im Vergleich dazu wohl nur von untergeordneter Bedeutung. Wenn man sich näher mit diesem Effekt beschäftigen wollte, wäre beispielsweise zu klären, ob Wärmestrahlung von Glas reflektiert oder absorbiert wird. Sonnenlicht, das den Erdboden erreicht hat immer noch einen gewissen Anteil an Wärmestrahlung. Daher kann der Nettoeffekt von Glas sogar negativ sein, wie es das Experiment mit dem Quarzglas demonstriert. Ein weiterer Effekt, den ich mir ansehen würde, wäre der Wärmetransport durch Luftfeuchte, der durch das Glasdach ebenfalls wirkungsvoll verhindert wird. Sicher würde man weitere Effekte mit positiver oder auch negativer Wirkung finden, wenn man sich eingehender mit der Materie befassen würde.

        Die Summe aller irgendwie relevanten Effekte führt zum Aufzeigen von Gewächshäusern. Heute nennen wir das den Glashauseffekt.

        Früher glaubten die Menschen irrtümlich, dass die Undurchlässigkeit von Glas für Wärmestrahlung der dominierende Effekte sei und nannten ihn Treibhauseffekt. Diesen Fehler haben wir dadurch kaschiert, dass wir heute bei Gewächshäusern vom Glashauseffekt sprechen. Kaschiert deswegen, weil im allgemeinen Sprachgebrauch Glas-, Gewächs- und Treibhaus synonym verwendet werden.

        In Bezug auf den globalen Wärmehaushalt der Erde spielen viele Effekte eine Rolle. Der Effekt der reduzierten Durchlässigkeit von bestimmten Gasen für Wärmestrahlung scheint zu dominieren. Diesen Effekt nennen wir Treibhauseffekt und die Gase, die zu diesem Effekt beitragen, nennen wir Treibhausgase. An Materie gebundene Energieformen wie Konvektion oder Luftfeuchte können Wärme nicht von der Erde weg transportieren, da Materie durch die Schwerkraft an die Erde gebunden ist.

        Vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch, aber wo ist da jetzt das Problem?

  4. Erlaube mir übrigens noch auf ‚Corbett Report‘ hinzuweisen, da gibt’s zwei schöne Beiträge zum ‚global warming‘ und der Messung der Temperatur der Atmosphäre, incl des Temperaturverlaufes in der Atmosphäre (mit der Höhe). Das sind Dinge, von denen unser alter Schwede keinen blassen Dunst hatte und wozu die CO² – Verfechter erst mal eine (im Prinzip wiederlegbare) Theorie liefern müßten.

  5. Schon ganz gut, Kollege, aber wesentlich ist nicht die Unterbindung von Konvektion, sondern das Fehlen des Wassers, also seiner Phasenübergänge, die setzen enorme Energiemengen frei bzw nehmen sie auf bei geringer Luftbewegung. Es gibt die großen Konvektionszellen und die ‚Bärte‘ unter den Cumuluswolken (von Segelfliegern hochgeschätzt) (Im Erdinneren übrigens dasselbe, die ‚Bärte‘ und Cumuli firmieren dort als ‚hot spots‘).

    Habe das alles gerade bei Greta Thunberg (der Rattenfängerin von Stockholm ?) ausgeführt. Erlaube mir nur zu wiederholen, daß Erdöl keine gespeicherte Sonnenenergie ist (‚fossil‘ ist hier unpräziese), sondern im Grunde ein metamorphes Gestein, wobei es egal ist, ob der enthaltene Kohlen- und Wasserstoff schon mal ‚biotisch‘ war, oder nicht. Die Vertreter der ‚abiotischen‘ Theorie verkomplizieren alles unnötig, indem sie nicht sagen, ob sie ‚abiotisch‘ auf den Prozeß oder die Ingredentien beziehen.

    1. „Schon ganz gut, Kollege, aber wesentlich ist nicht die Unterbindung von Konvektion, sondern das Fehlen des Wassers, also seiner Phasenübergänge, die setzen enorme Energiemengen frei …“

      Immer schön beim Thema bleiben. So gewichtig Ihre Anmerkung auch sein mag, war das Thema des Artikels einzig und allein der Treibhauseffekt, der Effekt der in einem Treibhaus Wärme erzeugt – und dann die Nutzung der Begrifflichkeit bei den Klima-„Experten“. Im Treibhaus gibt es überreichlich Wasser. 😉

      Beste Grüße, Ped

      1. OK, es ging um den Treibhaus – Effekt

        Übrigens wäre das alltäglichste Beispiel für ein ‚Treibhaus‘, also eine Vorrichtung, die den Effekt erzeugt, die Isolierglasscheibe !

        Welches war der beabsichtigtre Effekt? Man wollte die Pflanzen warm halten, um ihr Wachstum zu fördern, indem man die am Boden auftretende Wärme (durch Sonneneinstrahlung) daran hinderte, in die höhere Atmosphäre und ins All zu entweichen, was gem. Entropiegesetz unvermeidlich ist und was z.T. durch Strahlung und zum größeren Teil durch Konvektion geschieht.

        Im Gewächshaus gibt es Wasser, ja, aber das ist nicht der Punkt.

        Ohne Wasserimport auf die Kontinente aus den Meeren wären sie trockene Wüsten, weit trockener als selbst die Sahara, nachts eisekalt und tags brüllendheiß mit heftigem Sturm von See. Der Regenimport wird mehrmals recyclet (> ‚Evapotranspiration‘ und ‚Interzeptionsverluste‘) Je häufiger der Regen recyclet wird, desto weiter wird er landeinwärts getragen und die Grenze zwischen ‚grünem Portugal‘ und ’staubtrockenen Spanien‘ verschiebt sich Landeinwärts.

        Zum Nachrechnen: Hätte D 100 mm mehr gemessenen Niederschlag, würde etwa die Bruttoenergiemenge des D Erdöljahresverbrauces auf Höhe der Wolkenbasis gepumpt (keine Angst, die 10 hoch 17 kürzen sich raus)

        Ferner Kondensieren große Mengen Wassers an den Bodenpflanzen, ‚Tau‘ fällt nicht, sondern die Pflanzen treiben z.T. erheblichen Aufwand, um Wasser aus der Luft zu gewinnen, Gras bewässert sich so selbst und ist darum die absolute Pionierpflanze, andern Pflanzen dient es zum Frostschutz. Kondensation und Gefrieren puffern die nächtliche Abkühlung, Auftauen und Verdunsten puffern die Tägliche Erwärmung. Ab Mittag kondensiert das Wasser als Kumuli in ca 600m, wodurch nicht nur eine große Energiemenge auf diese Höhe gepumpt wird (und dort bleibt, falls es zum Regen reicht !) sondern auch die Erde beschattet wird.

        Diese Vorgänge regeln die Temperatur 2m über dem Boden am Schatten, über die allein wir Zeitreihen haben.

        Diese Vorgänge schneidet das Treibhaus ab.

        Und diese Vorgänge werden auf vielfältige Weise durch den Menschen global unterbunden, nicht nur durch Versiegelung, Land- und Forstwirtschaft, sondern durch jeden beschleunigten Rückfluß des Wassers in die Meere.

  6. Intressant so eine Sprache, mal sehen was es so in andern Sprachen auf der allwissenden Wikipedia zum Treibhaus gibt.

    – greenhouse – grünes Haus
    – Теплица – warmes Haus
    – estufa fría o invernáculo – Kaltherd oder Gewächshaus
    – …in serre refrigerate si potrà ottenere lo scopo opposto… – hier wird vom umgekehrten Effekt gesprochen, Kühlen z.B. für die Pilzzucht.

    Das beste gibt es in einer Minderheitssprache, also politisch irrelevanten portugisisch wird zu Treibhaus folgendes gesagt:
    ———————————————————————–

    In einem Gewächshaus, in dem die Wärmequelle die Sonne ist, die normalerweise für den Anbau verwendet wird (Pflanzen, Bäume usw.), erfolgt die Erwärmung im Wesentlichen, weil die Konvektion unterdrückt wird. In diesem Gewächshaustyp, der in der Regel aus semitransparenten Materialien besteht, findet kein Luftaustausch zwischen dem Innenraum und dem Äußeren statt, so dass die durch Sonneneinstrahlung eintretende Energie die Innenumgebung erwärmt und nicht mit den eintretenden Strömen verloren geht, die Wärme ableiten würden.

    Im Falle des Madeiraweins sind Gewächshäuser Tanks, die normalerweise aus Edelstahl gebaut sind, doppelte Wände, die mit Glaswolle gefüllt sind, was sie isotherm macht, und Wände, die mit Wärmeübertragungshemden ausgestattet sind, durch die heißes Wasser bei 70º zirkuliert, wodurch der Wein auf 50ºC erwärmt wird, wo er 90 Tage lang bleibt. Am Anfang waren es nur Räume, in denen Brennholz verbrannt wurde und die erzeugte heiße Luft den Wein erwärmte, der in unbegründeten Gläsern gefunden wurde. Der Wein in Kontakt mit der Luft oxidierte heftig und absorbierte auch die schlechten Gerüche der Umwelt, was zu Qualitätsverlust führte.

    Gewächshaus ist auch die Definition, wenn man (über die Atemwege) Cannabiszigaretten in einem Auto einnimmt, das alle seine Fenster vollständig geschlossen hält.
    ———————————————————————–
    Sogar die Kiffer kennen die Konvektion. Dann werden die Portugiesen wohl keine Problem mit dem Treibhausgas haben?
    zu „Gases do efeito estufa“ gibt es einen Warnhinweis:

    „Auf dieser Seite oder diesem Abschnitt werden keine zuverlässigen und unabhängigen Quellen genannt, was ihre Glaubwürdigkeit beeinträchtigt (seit Dezember 2009).“

    Auch die Italiener die damit auch kühlen, sagen zu den Treibhausgasen:
    „In diesem Eintrag oder Abschnitt zum Thema Gas werden die erforderlichen Quellen nicht erwähnt oder die vorhandenen sind unzureichend.“
    ———————————————————————–
    Intressant und seit wann gibt es Treibhausgase auf der deutschen Wikipedia?
    Seit 2001 beim blättern fällt auf das hier folgendes dominiert:
    → ‎Wasserdampf (rückgängig)

    Und auf portugisisch seit 2005
    →‎Gases (desfazer)

    Das muss ich erst mal mit einem Madeirawein verarbeiten.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

  7. Sauerstoff ist auch ein Treibhaushausgas. Bei der Umwandlung von O2 -> CO2 wird der „Treibhauseffekt“ sogar verringert. O2 hat im Infrarotbereich mehr Absorptionslinien (= undurchlässiger) als CO2 und absorbiert mehr Wärme.

    Die Diskussion ist aber müßig da ein entscheidender Faktor (neben der Strahlungsenergie) der Gasdruck ist. Bei rotierenden Körpern bestimmt er das langfristige Klima, alles andere sind nur Ungleichverteilungen.

    Weil die Atmosphäre der Venus dichter ist ist auch viel heißer (im Durchschnitt) als die der Erde. Ob nun CO2, O2 oder irgendein anderes Gas da vorherrscht spielt keine große Rolle. Im übrigen lässt sich die „globale Erwärmung“ auf allen Planeten messen.

    Dieser Scam wg. eines Spurengases 0,04% Volumen, ist einer von vielen. Von sehr vielen. Gehen Sie davon aus das alles was man ihnen erzählt eine Lüge ist.

    Das wäre nicht schlimm, Wahrheit ist fast bei allen ungern gesehen. Die CO2 Lüge gefährdet aber die Gesamte Menschheit da sie diese auf den Holzweg und damit in Gefahr bringt.

    Das! etwas passiert ist offensichtlich, was! da passiert hat mit CO2 nichts zu tun.

    1. Danke Trebon!
      An dieser Stelle aber noch einmal für alle Leser:
      Der Artikel ist nicht darauf angelegt, eine Grundsatzdiskussion zum sogenannten Treibhauseffekt in der Atmosphäre loszutreten. Mir liegt viel an Sprache und ich möchte quasi die dritte Meinung zum Treibhauseffekt und zwar zu dem, der im Wort beschrieben ist – also den im Treibhaus – einholen. Denn mein laienhaftes Wissen nimmt nicht für sich in Anspruch, die Nicht-Konvektion im Treibhaus als neue absolute Wahrheit für dessen Aufheizung festzuschreiben. Andererseits kann ein einigermaßen gesichertes Wissen in dieser Sache die Basis dafür sein, das Thema weiterzuentwickeln.

      Doch verlieren wir auch dabei nicht das Wesentliche aus den Augen: Was wir haben, ist kein Problem mit „DEM Klima“ (was es eh nicht gibt), sondern mit unserer Umwelt, die wir systematisch und weltweit bis hin zur menschlichen Unbewohnbarkeit zerstören. Das mit Forderungen an Politiker abzuhaken, ist mir zu billig.

      Herzlich, Ped

  8. Sehr geehrter Herr Frey
    Wieder ein sauber recherchierter Artikel.

    Der Begriff „Treibhauseffekt“ wird schon länger verwandt, in meiner Schulzeit in den 1980igern im heutigen Thüringen vorwiegend positiv. Nach Ihren Ausführungen ist der Begriff aber unscharf, wenn nicht sogar vollkommen irreführend. Nach den Ausführungen von Rubens scheint es sich um einen terminus technicus zu handeln. Meine Frage: Seit wann ist dieser Begriff im allgemeinen Gebrauch? Wenn Sie im Rahmen ihrer Recherche darauf gestoßen sind, wäre ich über eine Information sehr glücklich.

    1. Danke!
      Aber wie schon andernorts geschrieben, ist die Entstehung der amtlichen (!) Begrifflichkeiten „Treibhauseffekt“ und „Treibhausgase“ im Rahmen der wissenschaftlich-politischen Debatte zum Klimawandel auch für mich noch nicht geklärt und gerne nehme ich da Hinweise der Leser entgegen. 😉
      Sei noch hinzugefügt, dass auch die Begriffe Klima und Klimawandel permanent ihren eigentlichen Sinn entstellend in der öffentlichen Debatte benutzt werden.

      Herzlich, Ped

  9. Obwohl ich Physiker bin, muss ich gestehen, dass ich bisher auch gedacht habe, dass es in Gewächshäusern bei Sonnenschein deswegen wärmer ist, weil Glas für Wärmestrahlung relativ undurchlässig ist.

    Zu meiner Entschuldigung kann ich anführen, dass dieser Effekt durchaus auch vorhanden ist und »nur« von anderen Effekten überlagert wird. Die Erklärung klingt also zunächst plausibel. Um die Erklärung als falsch zu entlarven, muss man sich mit allen relevanten Effekten in einem Gewächshaus beschäftigen und die dominieren Effekte finden. Das hier vorgestellte Experiment von Robert W. Wood ist für mich ein Paradebeispiel dafür, wie gefährlich es ist, sich nur auf theoretische Überlegungen zu verlassen. Naturwissenschaft ist immer eine Kombination von Theorie und Experiment.

    Zu meiner Entschuldigung kann ich ferner anführen, dass ich mich als Physiker mit ganz anderen Dingen beschäftigt habe. Bloß, weil man sich in manchen Themen der Physik tief eingegraben hat, bedeutet das ja nicht, dass man überall in der Physik genau Bescheid weiß. Dennoch reklamiere ich für mich, dass ich physikalische Argumente verstehen, einordnen und auf ihre Relevanz hin prüfen kann. Schwierig ist aber, zu erkennen, ob es nicht andere Effekte gibt, die von größerer Relevanz sind. Da muss ich mich auch als Physiker darauf verlassen, dass die Experten auf dem jeweiligen Gebiet wissen, was sie tun und auch redlich argumentieren.

    Nach meinem Verständnis wird der verbleibende Streit unter den Klimaexperten genau an dieser Linie geführt. Es geht um weitere Effekte, die möglicherweise auch noch eine relevante Rolle spielen. Beim Klima kann man immer nur im Labor oder im kleinen Maßstab Experimente machen. Was wir mit unserer Welt machen, ist genau genommen kein naturwissenschaftliche Experiment. Ein Experiment muss unter verschiedenen Startbedingungen wiederholt werden und statistisch ausgewertet werden. Wir benehmen uns zwar so, als könnten wir später nochmal zu einem früheren »Spielstand« zurückkehren und es mit geänderten Parametern nochmal versuchen, tatsächlich haben wir aber nur einen Versuch!

    Die Begriffsverwirrung, die Peds in seinem Artikel so schön herausgearbeitet hat, erkläre ich mir ganz unschuldig. Ursprünglich herrschte tatsächlich die Meinung vor, dass sich Gewächshäuser wegen der unterschiedlichen Durchlässigkeit von Glas für verschiedene Wellenlängen erwärmen. Daher nannte man den Effekt Treibhauseffekt. Als man dann die wirklichen Zusammenhänge verstanden hatte, hatte man das Problem, dass der Begriff des Treibhauseffekts schon in der Welt war. Im Nachhinein fiel den Menschen, die über dieses Phänomen miteinander kommunizieren wollten nichts besseres ein, als diese feinsinnige und eher künstliche Unterscheidung von Gewächshaus- und Treibhauseffekt in die Sprache einzuführen. Möglicherweise haben einzelne Menschen auch anderer Lösungen versucht. Am Ende ist der Sprachgebrauch aber auf diese Lösung hin konvergiert. So ist das halt mit der Sprache. Es geht darum, sich zu verständigen und keine »Wissenschaft« daraus zu machen, wie man sich mit anderen Menschen austauscht.

    Ich hoffe, die Diskussion mit dem folgenden Vergleich nicht zu sprengen, sondern zu mehr Klarheit beizutragen: Die Genderisierung der deutschen Sprache. Es gibt auch in meinen Augen gute Gründe für eine geschlechtsneutrale Sprache. Es ist nur so, dass Sender und Empfänger längst den Faden verloren haben, bevor man im Deutschen einen Satz vollständig durchgegendert hätte. In der Abwägung dieser beiden Güter – Kommunikation vs. Geschlechtsneutralität – habe ich für mich eine Entscheidung getroffen. Die Entscheidung fiel mir in diesem Fall nicht schwer.

    Es geht bei Sprache darum, Botschaften schnell, mühelos und effektiv zwischen Menschen zu transportieren. Man stelle sich nur für einen Augenblick vor, die Kommunikationsgeschwindigkeit würde künstlich halbiert und man müsste alle drei Worte eine kleine Rechenaufgabe lösen… Ich bin mir sicher, die Kommunikation zwischen den Menschen käme unmittelbar zum Erliegen. Die Konsequenzen wären vermutlich ziemlich schnell ziemlich verheerend.

    Ob Genderisierung oder Treibhauseffekt, wichtig ist doch, dass wir Menschen effektiv und intensiv miteinander kommunizieren. Miteinander Kommunizieren ist immer auch ein einander Manipulieren. Unfair wird es meines Erachtens erst dann, wenn das Gegenüber vorsätzlich seiner Autonomie beraubt wird.

    Ich will nicht in Abrede stellen, dass es Wissenschaftler gibt, die untersuchen, wie Sprache funktioniert und auch zur unfairen Manipulation eingesetzt werden kann. Ebenso stelle ich nicht in Abrede, dass es Menschen gibt, die sich diese Erkenntnisse vorsätzlich zu nutze machen – in der Regel mit reinem Gewissen. Ich stelle aber sehr wohl in Abrede, dass dieser Effekt dominiert.

    Mir ist in meinem Leben eigentlich noch nie solcher Vorsatz begegnet. Die Erklärungen die ich gefunden habe, waren eigentlich immer viel trivialer. Ich habe am Ende immer Überforderung als Erklärung gefunden. Mir sind keine Menschen begegnet, die überhaupt auch nur über die Fähigkeit verfügt hätten, so etwas von langer Hand zu planen und durchzusetzen.

    Der Schaden, den die Menschheit nehmen würde, würde man sich nun dran begeben, jeden manipulativen Sprachgebrauch auszumerzen, wäre ungleich größer, als weiter mit diesen Effekten zu leben. Man kann versuchen, die Effekte abzumildern. So verstehe ich Peds Anliegen. Man muss sich dabei aber immer wieder bewusst machen, dass man damit gleichzeitig die Kommunikation zwischen den Menschen verkompliziert.

    Hier kann ich auch auf meinen letzten Artikel hier im Blog verweisen. Dort wurde mir im Kommentarbereich vorgeworfen, ich würde den Begriff des Steuersitzes manipulativ einsetzen oder wäre selbst schon gehirngewaschen. Mein Vorschlag, meinen Artikel so umzuformulieren, dass er frei von solchen Manipulationen ist, blieb erwartungsgemäß unbeantwortet. Es mag sein, dass das möglich wäre. Der Aufwand wäre aber immens und lesen würde den Artikel dann auch niemand mehr. Die Kommunikation wäre dann zwar nicht mehr unfair manipulativ, käme aber gleichzeitig zum Stillstand.

    1. Dass es die Unterbindung von Konvektion ist, die maßgeblich ein Treibhaus aufheizt, weiß ich auch erst seit den vergangenen acht Wochen. Denn solange hat es für die Recherche und Texterstellung gebraucht. Eben das Nichtwissen hat mich gereizt, mich mit dem Thema zu beschäftigen. So gesehen trifft sich hier der Fachmann mit dem Laien ;-).
      Trotzdem: Der Treibhauseffekt als Phänomen ist ja sozusagen hochoffiziell und amtlich als Tatsache vermeldet wurden und das unterscheidet die Sache von der natürlichen Wandlung, die Sprache unabhängig davon ja auch durchmacht. Wäre schön, wenn jemand die Wurzeln der „Klimabewegung“ gründlicher analysieren könnte.

      Herzlich, Ped

  10. Lieber Peter Frey,
    Ich habe gerade Ihren Rubikonartikel über den Treibhauseffekt gelesen.
    Ich möchte ihn nicht kommentieren, da ich im Wesentlichen damit übereinstimme. Stattdessen würde ich mich sehr darüber freuen mich einmal telefonisch mit Ihnen austauschen zu können.
    Zu meinem Hintergrund: Ich bin Physiker und beschäftige mich seit 1975 mit der „Klimaproblematik“, habe also manchen Paradigmenwechsel erlebt und die „Macht der Wörter“ registriert.
    Wenn Sie mir eine email mit Ihrer Telefonnr. schicken und mir erlauben Sie einmal anzurufen, könnte ein interessanter Austausch entstehen.
    Beste Grüße
    E. Schulze

  11. „Die Begrifflichkeit eines Treibhauseffekts in der Atmosphäre ist ja nicht Volkes Umgangssprache entsprungen.“
    Hmhh, ist das wirklich so? Mir fallen auf Anhieb mehrere weitere Beispiele ein, wo sich m.E. nicht klar abgrenzen lässt, ob zunächst des „Volkes Umgangssprache“ ein falsches Wort prägte, welches dann auch in die vermeintlich exakte Fachsprache Einzug hielt oder ob am Anfang ein falscher Fachbegriff stand, der dann vom „Volk“ übernommen wurde: „Stundenkilometer“ ist eine allseits verwendete, aber falsche Bezeichnung für die Geschwindigkeit (km/h = Kilometer pro Stunde; Stundenkilometer = km*h). Erfrischungsgetränken wird keine „Kohlensäure“ zugesetzt sondern Kohlenstoffdioxid. „Fallgeschwindigkeit“ ist deshalb irritierend, weil die Bedeutung des Begriffes nicht in der Geschwindigkeit liegt, sondern in der Beschleunigung, also der Rate, mit der sich die Geschwindigkeit in einer bestimmten Zeiteinheit erhöht. Die Liste ließe sich allein bei rein naturwissenschaftlichen Begriffen problemlos fortsetzen. Hinzu kommen die unzähligen Ungenauigkeiten in sonstigen Bereichen: „Amerika“ ist ein Doppelkontinent und nicht die USA. Die reichsten 8 Menschen „besitzen“ nicht so viel wie die ärmsten 50%. Worauf sie tatsächlich sitzen, sind rein virtuelle Eigentumsrechte. Und wer „Demokratie“ sagt, meint damit meist das Gegenteil von dem, was das Wort tatsächlich bedeutet, nämlich Herrschaft einer sich selbst als höherwertig empfindenden auserwählten Gruppe von Menschen über andere Menschen: https://www.rubikon.news/artikel/wollen-wir-wirklich-demokratie

    Wir befinden uns in einer geistigen Sackgasse, wenn wir versuchen, im Dschungel der „falschen“ Wörter eine „richtige“ Ordnung herzustellen. Wittgenstein als wahrscheinlich größter Denker über die Bedeutung von Wörtern ist daran verzweifelt und niemand von uns kann sich anmaßen, das zu lösen, was er nicht schaffte. Das Problem ist offenbar nicht die Bedeutung eines bestimmten Wortes, sondern das Wort an sich. Wörter entspringen dem Versuch, das über die Sinne Wahrgenommene in eine rationale Form zu gießen. Unser rationale Verstand schränkt die ohnehin nur teilweise erfasste Wahrheit weiter ein. Ich stelle mir das als mehrfachen Filter vor:
    Zunächst gibt es die einzige Wahrheit. Diese können wir, zumindest zum Teil, gefühlsmäßig erfassen. Die Wahrheit bewirkt Gefühle. Von dieser gefühlten und damit vorgefilterten Wahrheit erfassen wir mit unseren menschlichen Sinnesorganen wiederum nur einen bestimmten Teil. Der dritte Filter besteht dann in der Verkümmerung einzelner Sinnesorgane. Schmecken, riechen und haptisch fühlen sind in einer konsumistischen, leblosen Welt immer weniger ausgeprägt und gehen mit zunehmender Digitalisierung ganz verloren. Mit dem nächsten Filter geben wir dieser mit immer weniger Sinnen immer mehr eingeschränkten Realität mittels unseres Verstandes abstrakte, stets generalisierende Wörter. Wörter können aber niemals umfassend beschreiben, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen und noch weniger das, was wir darüber hinaus fühlen. Der letzte Filter besteht dann darin, und hier sind wir auf der Ebene deines Artikels, dem verbliebenen jämmerlichen Wahrheitsfetzen auch noch die falschen Wörter zu verpassen.

    Um der Wahrheit näher zu kommen, müssen wir also weg von den Wörtern und mehrere Ebenen höher zum Fühlen. Weg vom in der frühen Neuzeit entstandenen mechanischen Weltbild, welches stets nach monokausalen Ursachen sucht und nicht ansatzweise begreift, dass ALLES in Beziehung steht und dass das Universum selbst das Leben ist. Die Ironie besteht darin, dass die auf dem verengten rationalen Weg entdeckte Quantenphysik das Tor zu dieser Erkenntnis weit öffnet. Das Motto zum Neustart der Aufklärung sollte deshalb lauten „Habe Mut dich deiner Gefühle zu bedienen“. Und wer wirklich seine Fühler ausstreckt und in Beziehung zu sich und zur Natur, in die er eingebunden ist, tritt, kann über Debatten zu den Themen Klimawandel, Treibhauseffekt oder Umweltschutz (allein das Wort „Umwelt“ ist so anthropozentrisch, dass es abgeschafft gehört) nur den Kopf schütteln. Denn aus dem Fühlen folgt die simple Erkenntnis, dass es in meiner eigenen Verantwortung liegt, mich als Teil des universellen Lebens so zu verhalten, dass ich den Ast, auf dem ich sitze, nicht selbst absäge. Ich verlasse mich dann nicht länger auf „Experten“ oder Gesetze, die mir die Entscheidung abnehmen, wie oft im Jahr ich mit dem Flugzeug fliegen darf, wieviel Fleischkonsum geradeso ok ist und ab welchen Summen ich mit meinem Shoppingverhalten der Natur und anderen Menschen schade, sondern treffe von ganz allein und eigenverantwortlich die richtigen Entscheidungen. Wenn ich dich richtig verstehe, ist das genau der Punkt, auf den du immer wieder aufmerksam machen möchtest.

    1. Ach Carsten, da bin ich so bei Ihnen!
      Aber leider sind die Menschen (noch immer nicht) des Glaubens an ihre eigenen Gefühle mutig genug. Statt dessen glauben sie den Worten anderer und was die fremden Worte transportieren, sind die fremden Gefühle. Daher sind die Worte so wichtig – heute. An der Sprache hängen die Gläubigen. Sie fragen, wem man am meisten glauben kann und nehmen natürlich den mit der stärksten machtvollen Botschaft in seiner Sprache. Damit geschieht sie – die Unterwerfung unter fremde Gefühle und wir sind wieder bei dem, was ich im Artikel thematisierte: Emotionen.

      Herzliche Grüße, Ped

  12. Den Artikel habe ich auf RubIkon gelesen.

    Sie schreiben: »Die Beantwortung der Frage, ob Gase wie Kohlendioxid oder Methan durch ihre heute beobachtete höhere Konzentration in der Atmosphäre in der Lage sind, die Temperatur eben dieser Atmosphäre signifikant ansteigen zu lassen, war nicht das Ansinnen dieses Beitrages«

    Wenn das so ist, welches Ansinnen steckt dann dahinter?

    Unstrittig ist doch wohl, dass es auf dieser Erde ziemlich ungemütlich wird, wenn die Oberflächentemperatur der Erde zum Beispiel um 5 Grad höher läge als heute. Und da stellt sich für mich die Gretchenfrage: Hat das Verbrennen von Kohle und Erdöl einen signifikanten Einfluss auf einen Temperaturanstieg, ja oder nein. Wenn ja, ist es notwendig, konsequent und flächendeckend das Verbrennen von Kohle und Erdöl sofort zu unterbinden, um die katastrophalen Folgen für die gesamte Menschheit abzuwehren

    Wenn nein, können wir uns noch ein wenig Zeit lassen.

    Unumstritten ist wohl auch die Aussage, dass die Erde ohne Atmosphäre eine Durchschnittstemperatur von -18 Grad Celsius aufweisen würde. Gemessen werden derzeit 14,5 Grad. Dafür gibt es eine physikalische Erklärung über Energie- und Strahlungsbilanzen. Aber welcher „normale“ Mitteleuropäer ist in der Lage Strahlungsbilanzen von Schwarzen Körpern, Realen Körpern oder gar Planeten zu verstehen? Wenn es allerdings richtig ist, dass es einen anthropogenen Effekt auf das Klima gibt, sollte ein wenig Nachsicht geübt werden, wenn die physikalischen Verhältnisse in einem Gewächs- oder Treibhaus nicht als Modell und Erklärung für die steigende Oberflächentemperatur der Erde herangezogen werden können und dennoch das „Treib-oder Gewächshaus“ zur Illustration angeführt wird.

    Denn: Im Leberkäse meiner Leberkässemmel ist auch weder ein Gramm Leber noch ein Gramm Käse (Von einigen Geschmacksverirungen mal abgesehen). Und niemand stört sich dran. Hingegen wird es in Treib- und Gewächshäusern sehr wohl wärmer als in ihrer Umgebung, wenn die Sonne drauf knallt.

    1. Schauen Sie, Hajo.
      Sehr bewusst habe ich mich mit einer gewissen Systematik an das Thema herangewagt.

      „Wenn das so ist, welches Ansinnen steckt dann dahinter [hinter diesem Artikel]?“

      Mit Sprache sauber umzugehen und sie nicht als Machtmittel zur Durchsetzung des eigenen Weltbildes zu missbrauchen. Wer zum Sachverhalt richtig oder falsch liegt, das spielt dabei für mich keine Rolle.

      Zudem habe ich mir genau das herausgesucht, bei dem ich zum Thema pausenlos emotional getriggert werde.
      Darüber möchte ich auch gern die Diskussion hier führen – und eben keine Grundsatzdiskussion zu irgendeinem veränderten Klima, welche dann – leider – mit einem Ausbruch der Egos verbunden ist. Bleiben wir entspannt und prüfen gemeinsam, ob erstens, meine Aussage, dass der Treibhauseffekt auf gestörter Konvektion beruht, richtig ist und zweitens, warum – wenn es so ist – Sprachkonstrukte wie „Treibhauseffekt“ und „Treibhausgase“ sinnentfremdet aber dafür manipulativ wirksam permanent in Verwendung gehalten werden.

      „Hingegen wird es in Treib- und Gewächshäusern sehr wohl wärmer als in ihrer Umgebung, wenn die Sonne drauf knallt.“

      Absolut richtig. Aber Sie schreiben „hingegen“ und „sehr wohl“, verwenden also stilistische Sprachwerkzeuge, um zu implizieren, dass im Artikel etwas anderes behauptet worden wäre. Da ist sie wieder – die Sorgfalt in Sprache, für die ich sensibilisieren möchte.

      Freundliche Grüße, Ped

      1. Mit Sprache sauber umzugehen und sie nicht als Machtmittel zur Durchsetzung des eigenen Weltbildes zu missbrauchen.

        Ich fürchte, da verlangen Sie Unmögliches. Für die Sprache der Mathematik mag gelten, dass sie „neutral“ ist – wobei es zwischen Vertretern von „es gibt“ und von „wir können konstruieren“ schon erhebliche Differenzen gibt. Für die Umgangssprache gilt die „Neutralität“ von Sprache meiner Ansicht nach nicht. Wie Neurolinguisten wie Lakoff oder Wehling in neuerer Zeit, so beschrieb Viktor Klemperer in seiner „Lingua Tertii Imperii (LTI)“ die Wirkung von Sprache auf Menschen.

        Wir sprechen in Bildern. Begriffe transportieren Bilder. Unsere Entscheidungen werden von unbewusst aufgenommener Bedeutung der emotional aufgeladenen Bilder und Begriffe beeinflusst. „Leben in Metaphern: Konstruktion und Gebrauch von Sprachbildern“ heißt ein Titel von George Lakoff treffend. Da können wir zunächst gar nichts dagegen tun.

        Was wir tun können: Die eigene Sprache daraufhin überprüfen, welche ungewollten Inhalte wir damit transportieren. Und die Sprache der anderen dechiffrieren, um die darin versteckten Fallen zu umgehen.

        Unter diesem Aspekt sollten die Begriffe „Treibhaus“ und „Erderwärmung“ für diejenigen tabu sein, die eine weitere, ungebremste Verbrennung von Kohle, Öl und Gas verhindern wollen, um einen gravierenden Temperaturanstieg mit katastrophalen Folgen für das Leben auf der Erde zu vermeiden, Denn „Treibhaus“ und „Erwärmung“ werden mit allem möglichen in Verbindung gebracht, aber bestimmt nicht mit einem Hitzeinferno, oder?

        Sonnige Grüße
        Hajo

      2. Danke Hajo!

        Was den Umgang mit Sprache betrifft, bin ich mir durchaus bewusst, dass wir zum Ersten nicht einfach einen Schalter umlegen können und zum Zweiten diese Bildhaftigkeit, von der Sie sprachen, natürlich weiter leben werden. Ihren Hinweis auf Klemperers LTI kann ich nur wärmstens weiterempfehlen.

        Mir geht es jedoch um die Achtsamkeit, um die Reflexion, dessen was wir tun und sagen. Denn unsere Oberflächlichkeit macht uns angreifbar, schließlich stecken darunter unsere Emotionen die man ausnutzt. Achtsamkeit in Sprache macht uns aber nicht nur achtsamer für uns und unser Handeln, sondern auch für Andere – andere Menschen, andere Wesen, die Natur überhaupt.

        Was die gravierenden Folgen angeht, denke ich, die haben wir in unserer Umwelt längst angerichtet. So wie wir durch unser Wirtschaften, Konsumieren, unser Ausbeuten anderswo und nicht zuletzt durch die von uns entfachten Kriege die Luft, Wasser und Erde versiffen, ist die Katastrophe längst eingetreten. Gerade auch deshalb finde ich den Aktionismus beschämend, der um die „Treibhausgase“ und ihre ach so schrecklichen Folgen betrieben wird.

        Der Club of Rome hat in den 1970ger Jahren ein Schreckenszenario an die Wand gemalt. Was hat es gebracht? Gab es ein Umdenken? Nein, nur den in Richtung eines enthemmten neoliberalen Wirtschaftens und eines „weiter wie bisher“ – nur noch viel exzessiver. Die Jahrzehnte dauernde Debatte um das Klima hat dem Kapitalismus neue Luft gegeben und sie uns genommen – weil wir dabei nämlich munter mitgemacht haben. Die Klimadebatte ist reines Schattenboxen, gedacht für ein anderes Klima – ein gutes Investitionsklima. Wohin das geführt hat, kann sehen, der sehen will. Die Klimadebatte spaltet und lenkt uns weg vom Handeln – einem Handeln, dass auch unserem mitteleuropäischen Klima sicher gut täte.

        Wir dürfen uns wirklich so langsam fragen, wie wir diesen Planeten in ein paar Jahrzehnten vorfinden wollen.

        Herzliche Grüße, Ped

      3. „Mir geht es jedoch um die Achtsamkeit, um die Reflexion, dessen was wir tun und sagen. Denn unsere Oberflächlichkeit macht uns angreifbar, schließlich stecken darunter unsere Emotionen die man ausnutzt. Achtsamkeit in Sprache macht uns aber nicht nur achtsamer für uns und unser Handeln, sondern auch für Andere – andere Menschen, andere Wesen, die Natur überhaupt.“

        Ganz wichtig! Diese Oberflächlichkeit lässt mich auch besonders bei der verdrehten Anwendung der Begriffe Arbeitnehmer/Arbeitgeber sauer aufstoßen.

      4. Überlegen Sie sich doch mal, was Sie sich da auftischen lassen !

        Durch ‚Treibhausgase‘ wird die Atmosphäre wärmer ? Die Atmosphäre ist so ca 100 km hoch, davon sind für uns die unteren 10 km von Relevanz. Wie also entwickelt sich die Temperatur so in der Mitte, sagen wir in 6 km Höhe, haben Sie dazu eine Zeitreihe ?

        Die Temperatur 2 m über dem Boden am Schatten interessiert uns und es gibt viele Zeitreihen, aber was ist das für eine kuriose Norm, physikalisch betrachtet.

        Stellen Sie sich mal eine Autobahn vor und eine Wiese unter derselben Sonne. Was denken Sie, wie da die Temperatur 2 m über dem Boden am Schatten ausfallen würde? Könnte der Unterschied vielleicht etwas mit der Abschaffung des natürlichen Wasserkreislaufes zu tun haben ???

        Übrigens wurden auf Bruno Taut’s schwarzen Fensterrahmen schon bis zu 85°C gemessen, lange bevor der Klimawandel erfunden war (das ging nur mit gespaltenem Holz, lange vor ‚Rosenheimer Profil‘)

        Und was lassen Sie sich für einen Mist bezüglich der CO² ‚Einsparung‘ auftischen ? Zur Erzeugung einer Lebensmittelkalorie wenden wir heute zehn Erdölkalorien auf, zur Darstellung einer Netto Biomassekalorie weniger, aber locker das 2- 3- fache einer Netto- Erdölkalorie und entsprechend die 2- 3- fache CO² Menge ! Das Klima hält’s zum Glück aus.

  13. Da ist er ja, der Artikel, auf den Sie mich neugierig machten. Vielen Dank für die viele Arbeit wieder.
    Aus meiner Sicht hat er Stärken und Schwächen.
    Die Stärke ist die Gegenüberstellung mit Woods, welche in den MSN und auch bei den Anhörungen im Bundestag nicht stattfindet und den sehr wichtigen Hinweis auf die irritierende Sprache.
    Als Schwäche empfinde ich, dass der naturwissenschaftliche Teil nicht deutlicher vom sprachwissenschaftlichen/propagandabetrachtenden Teil abgegrenzt wurde.

    Und folgenden Absatz musste ich mehrmals lesen:
    „Einfallende Sonnenstrahlen tragen zum Treibhauseffekt nur insofern bei, als sie die sichtbare Energie der Sonne in das Treibhaus befördern. Eine direkte Aufheizung desselben in Relevanz verursachen sie nicht, denn dafür sorgt – wie wir erfahren haben – die Unterbindung von Konvektion. “
    Wer hier nicht sorgfältig liest, wird möglicherweise irritiert, sein und denken, dass in den Experimenten von Woods ja sehr wohl eine signifikante Erwärmung durch die Sonne festgestellt wurde. Und jeder Campingfreund wird sich denken: Hm, mein Zelt (unterbundene Konvektion!) unter Bäumen erwärmt sich doch bei weitem nicht so stark, wie in der prallen Sonne. Ja, natürlich, genau das beschreiben Sie ja auch, nur in diesem Satzteil „Eine direkte Aufheizung desselben in Relevanz verursachen sie nicht“ liest es sich oberflächlich als Verneinung einer Erwärmung in einem Treibhaus durch Sonneneinstrahlung. Ohne Sonne muß aber auch der Gärtner ziemlich lange auf seine Gurken warten. Bei viel Sonne muß er hingegen kontrolliert für Konvektion sorgen 😉

    Ich möchte noch ergänzen, dass der mediale Begriff „Treibhauseffekt“ und die physikalisch vollkommen falschen Erklärungen mit aberwitzigen Zeichnungen mittlerweile Einzug in die Schulliteratur der Grundschulen gefunden haben.
    Jemand, der dies im Kreise von Eltern und Pädagogen hinterfragt, fühlt sich wie Keppler, seinerzeit war einzig zulässige „Erkenntnis“:

    „…Selbstverständlich ist die Erde der Mittelpunkt des Universums! Um sie kreisen die Sonne, der Mond und die anderen fünf Planeten, allesamt an völlig durchsichtigen Kristallsphären befestigt. An der äußeren Sphäre schließlich sind die Fixsterne angebracht…“

    —-

    Auch hier ein Dankeschön und es gilt das Gleiche wie für den kritischen Kommentar weiter unten. Ich schaue mir diese Passage heute abend nochmal genau an und schaue, ob eine Umformulierung sinnvoll ist.

    PS: Den kritisierten Abschnitt habe ich nun in diese Form geändert:

    „Einfallende Sonnenstrahlen tragen zum Treibhauseffekt nur insofern bei, als sie die sichtbare Energie der Sonne in das Treibhaus befördern. Eine Erwärmung, die über den Effekt hinaus geht, der auch außerhalb des Treibhauses wirkt, verursachen sie nicht. Denn dafür sorgt, wie wir erfahren haben, die Unterbindung von Konvektion.“

    Herzlich, Ped

  14. Ein wunderbarer Artikel (den ich auf der Website des Rubikon rubikon.news gelesen habe und erst dadurch hierher gekommen bin)!
    Ich bin sicher: Eines Tages – wenn eine genügend große Zahl von Menschen „aufgewacht“ sein wird – werden wir unsere heutige Zeit als „die finstere Zeit“ bezeichnen. Wobei das Wort „finster“ sich auf unsere Köpfe beziehen wird. Es wird in einer Zeit sein (und diese ist nicht fern!), in welcher die Durchschnittstemperatur des Planeten wieder etwas gesunken sein wird. Aufgrund eines ganz natürlichen Zyklus, der mit uns Menschen so gut wie gar nichts zu tun hat. So wie es eben seit Jahrmillionen Eiszeiten und Warmzeiten gibt. In kleineren und größeren Zyklen. Und die 0,04% CO2 in der Atmosphäre (die noch dazu schwerer als Luft sind und sich daher überwiegend in Bodennähe aufhalten) werden sich einen Ast lachen.

  15. Hoi Ped,

    sehr guter Artikel, Danke!

    Das gleiche Wortspiel gibt es auch bei der Erderwärung. Die Erde hat keine Speicherfähigkeit im Vergleich zum Wasser. Vergleiche Kontinentalklima und Maritimes Klima.

    Und wer spricht von Ozeanerwärmung?

    Gruss Andrej

  16. Hallo Ped!
    Der Artikel hat mir gefallen.
    Ich habe mir überlegt, den Artikel an Kollegen weiter zu geben. Doch als „technisch-wissenschaftlich“ ausgerichtet würden diese vermutlich an der Tabelle zur Wellenlänge Anstoss nehmen; und wegen dieses Mangels vermutlich den Artikel gar nicht fertig lesen. Um dies zu vermeiden, meine Hinweise zur Korrektur der Angaben.
    Hinweis 1: UV-Strahlung kann nicht von 0nm Wellenlänge beginnen. Eine Welle, die keine Wellenlänge hat, ist meines Wissens nach aus technischer nicht definiert.
    Hinweis 2: UV-Strahlung geht (da gibt es unterschiedliche Quellen, Betrachtungsweisen, Werteangaben) so bei 100nm los. Deshalb würde, denke ich keiner, wenn eine davon abweichende Angabe genannt würde, Anstoss nehmen. Nur an der Angabe 0nm (s. Hinweis 1) kann Anstoss genommen werden.
    Hinweis 3: Die untere Angabe des UV-Wellenlängenbereichs ist wichtig, weil daran grenzt sich ja die Röntgenstrahlung an. Wenn es also von 0nm losgehen würde, wären Höhen-, Gamma- und Röntgenstrahlung alle in UV-Strahlung aufgenommen.
    Hinweis 4: Analog zu 0nm bei UV-Strahlung ist es problematisch bei IR-Strahlung die obere Grenze des Wellenlängenbereichs mit Unendlich anzugeben. Auch hier gibt es unterschiedliche Angaben (je nach Quelle). Eine brauchbare Angabe ist wohl zwischen 780nm und 1mm. Wobei die von die genannten 760nm kein Grund zum Anstoss sind; mir geht es um die obere Grenze.
    Wenn diese obere Grenze nicht angegeben wird, dann würde Terahertz-Strahlung, Radar- bzw. Mikrowellen-Strahlung und andere in den Bereich IR gefasst werden.

    Deshalb meine Bitte: In deinem Blog in der Tabelle die Angaben über die Angabe zur unteren Grenze der UV-Strahlung sowie oberen Grenze der IR-Strahlung geeignet abzuändern.

    Beste Grüße
    Jörg

    1. Große Klasse, Joerg, so stelle ich mir grundsätzlich eine kritische Auseinandersetzung mit meinen Gedanken vor! Insbesondere die Hinweise 1 und 2 erscheinen mir bereits nach kurzer Überlegung schlüssig. Ihre Hinweise schaue ich mir heute abend in Ruhe an und passe dann auch Artikel und Tabellen entsprechend weiter an. Das werde ich auch beim Rubikon tun.

      Danke und herzliche Grüße, Ped

      PS: Den wirklich auffälligen Fehler beim Spektrum des UV-Lichtes habe ich bereits beseitigt – auch beim Rubikon.
      PPS: Zur Tabelle (t1) habe ich nun noch eine Anmerkung (a1) hinzugefügt, welche auf die Verkürzung im langwelligen Bereich hinweist.

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