Kritik am Prinzen

Der Mainstream spricht von einem Unrechtsstaat Saudi-Arabien – wieso plötzlich das? Unerhörtes ist passiert. In der Türkei ist ein saudischer Journalist ermordet worden. Das hat das Rechtsempfinden der demokratischen Öffentlichkeit des Westens, Politiker und Medien, tief getroffen. Wirklich? Oder sollen Sie und ich ein weiteres Mal vorgeführt werden? Ich tippe auf Letzteres. Vor allem, weil – wieder einmal – ein und dasselbe Thema über Wochen hoch- und runtergebetet wird. Also was läuft da wirklich?

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Folgen einer Provokation

Der Tod von 15 russischen Militärangehörigen hat weitreichende Konsequenzen. Am 17. September 2018 schoss die syrische Luftabwehr versehentlich ein russisches Aufklärungsflugzeug vom Typ IL-20 ab. Dies beruhte auf der Tatsache, dass die etwa 100 Kilometer entfernten Zielerkennungssysteme der von den Syrern benutzten Flugabwehr-Systeme vom Typ S-200 nicht in der Lage waren, eine saubere Freund-Feind-Kennung der Zielobjekte zu liefern.

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Die Bedrohungen der NATO

Ein Rüpel auf dem Parkett der Völkergemeinschaft fühlt sich bedroht – verkehrte Welt. Man kann das Kriegsgetrommel des westlichen Militärbündnisses beim besten Willen nicht überhören. Die immer aufs Neue fabulierten Bedrohungen, mit denen Politiker, Medien, „Experten“ und hohe Militärs das Dasein dieser Organisation als existenzielle Notwendigkeit zum Schutze der westlichen Wertegemeinschaft begründen, lassen sich ja aus leidvoller Geschichte begründen. So oft, wie NATO-Mitgliedsstaaten seit ihrer Gründung angegriffen wurden. Erinnern Sie sich, wie oft?

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Prangerjustiz

Um auf Andere zu zeigen und zeigen zu lassen, wurden sie früher öffentlich fixiert. Stigmatisierung und Ausgrenzung ist kein neues Phänomen. In vergangenen Jahrhunderten kam es allerdings weniger subtil daher. „Hexenjagden“ und „an den Pranger stellen“ zeigen aber auch heute in ihrer Symbolik, um was es geht, wenn man Unbotmäßige zu domestizieren gedenkt. Das passiert auch im Alltag häufiger, als man so glaubt. Carsten Holzmüller von der Mahnwache für Frieden in Dresden erläutert uns das etwas genauer.

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Flüchtlingsursache Deutschland

Es gibt kein Einwanderungsproblem in Europa. Doch gibt es zweifellos massenhafte Flüchtlingsbewegungen, die warnende Symptome von Problemen sind, die durch ein „Grenzen dicht machen“ nicht gelöst werden. Wenn etwas erkrankt – Menschen, Organismen, Gesellschaften – dann ist, neben der Akutbehandlung, die Ursachenforschung unumgänglich. Sodass man nämlich die wirklichen Probleme erkennen und lösen (a1) kann.

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Fachkräftezuwanderung nach Orwell

Immer schön auf Kosten der Anderen. Wenn Egoismus – als Antreiber unternehmerischer, geldverdienender Tätigkeit – zur allgemein anerkannten Tugend geworden ist, dann löst man interne, hausgemachte Probleme nicht über intelligente, langfristig tragbare Lösungen zum Nutzen aller. Nein, man sucht sich nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip einen Dritten, den man bequem schröpfen kann. Als Nebeneffekt kann man dann sogar noch die Verlierer des gelebten Wachstumsmodells gegeneinander ausspielen und die globale Marktöffnung forcieren.

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Tagesschau und die Nachricht hinter der Nachricht (8)

Antirassistische Aktionen als Feigenblatt für Elitenprojekte. Die gute alte Propagandaregel, dass man Nachrichten produziert, um eine bestimmte gesellschaftliche Bewegung zu steuern, ist um ein Beispiel reicher geworden. Was Spitzenmeldungen betrifft, gibt es bei der ARD-Tagesschau ein straff organisiertes Informations- und Meinungs-Management, was unweigerlich eine tendenziöse, selektive und auf Emotionen gebürstete Berichterstattung zur Folge hat.

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Vom Können und Sollen

Für Freunde dieses Blogs, die immer mal wieder die Länge der Texte monieren, aber natürlich auch für alle anderen Leser, gibt es in unregelmäßiger Folge dieses Format: kurz gefasste Gedanken, die vielleicht zu längerem, vertieften Nach-Denken (a1) inspirieren.

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