Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen – ein Trugbild?

Die Tagesschau hat erneut über einen UNO-Bericht zu Syrien informiert. Die Frage stellt sich: Woher hatte sie den und wie glaubwürdig ist er? Oder war dieser UNO-Bericht nichts anderes als all die anderen Lügengeschichten, die wir vom größten deutschen Nachrichtensender seit Jahr und Tag im Falle Syrien serviert bekommen? Die beste Lösung scheint mir, den UNO-Bericht selbst auf Glaubwürdigkeit zu untersuchen. Ach so, zuvor müssen wir ihn natürlich erst einmal finden.

Die Mahnwache für Frieden in Dresden – Eine Begegnung mit Folgen

„Mahnwache“ ist als Kampfbegriff verschrien, dabei ist sie – zumindest in Dresden – ein überdenkenswertes Angebot. Die Reflexion Nicos über sie meint: Wer sich offen mit politischen und gesellschaftlichen Prozessen auseinandersetzt und dabei den Blick hinter die Kulissen nicht scheut, für den stellen sich Kommunikationsplattformen der Art, wie es die Mahnwache für Frieden (a1) ist, als eine attraktive Bereicherung dar. 

Interview mit dem syrischen Präsidenten

Die Botschaft des syrischen Staatsführers ist eindeutig: Syriens Souveränität wird vollständig wiederhergestellt. Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat dem russischen Nachrichtensender Russia Today (RT) in der syrischen Hauptstadt Damaskus ein halbstündiges Interview gegeben. In diesem zerlegt er insbesondere das Narrativ der westlichen Politik und Medien von einem sogenannten „Bürgerkrieg“ in seinem Land. Letztmalig hat die öffentlich-rechtliche Medienanstalt ARD übrigens vor reichlich zwei Jahren den syrischen Präsidenten um ein Interview gebeten – und auch bekommen. Da die Meinung hoher syrischer Repräsentanten

Vom Instinkt zum Gewissen

Was gewinnt im Menschen? Seine Instinkte, seine Triebe – oder sein Gewissen? Der Mensch als biologisches Wesen ist von Instinkten geleitet. So wie er in der Vergangenheit über die darin entwickelten Strategien sein Überleben sicherte, so „funktioniert“ er auch heute in seinem Dasein als soziales Individuum. Wenn er in Notsituationen gerät, gewinnt ein auf tiefem Egoismus basierender Kampf mit den Artgenossen die Oberhand über friedliches gemeinschaftliches Zusammenleben. Deshalb sind Kriege zwischen Gesellschaften unvermeidlich. Die These vom homo sapiens als einem

Syrien bittet nicht um Erlaubnis

Ein Aggressor warnt das überfallene Land, sich zu verteidigen. Nachdem die Terroristen aus Ost-Ghouta und dem Südwesten von Damaskus (Yarmouk) vertrieben und das große Gebiet nördlich von Hama durch Verhandlungen größtenteils friedlich wieder in die Hoheit der syrischen Regierung übergangen ist, plant die syrische Armee die Befreiung der Gebiete um die Provinzhauptstadt Daraa im Südwesten des Landes, falls friedliche Lösungen zur Übergabe fehlschlagen. Aus gutem Grund sind die USA dadurch alarmiert.

Trolle einer EU-Behörde im Kampf um die Meinungshoheit

Eine EU-Behörde bettelt darum, der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Die politischen Gralshüter der einzigartigen EU-Demokratie befinden sich im heroischen Abwehrkampf gegen Putins Propaganda-Horden. Wie schwierig die Aufgabe für sie ist, kann man sich gut vorstellen. Hat man sich doch in den vergangenen Jahren mit der eigenen, zum Krieg hetzenden Propaganda so ziemlich jede Reputation verspielt.

Unser täglich Fleisch

Das Maß an Achtung vor dem Leben spiegelt sich auch in unserer Art und Weise der Ernährung. Die neue Steak-Saison, in der sich – wie jedes Jahr – beim Feiern im Freien Fleisch eingeworfen wird, bis man kaum noch atmen kann, hat bereits wieder Fahrt aufgenommen. Auch ich aß und esse Fleisch, doch seit einigen Jahren mit einem anderen inneren Blick und folgerichtig in einer stark verminderten Dosierung. Der authentische Blick in den Betrieb eines Schlachthofes macht uns vielleicht deutlicher,

Israels Selbstbetrug und die Folgen

Israel biegt sich seinen Krieg gegen Syrien noch immer als Verteidigung zurecht – und betrügt sich damit selbst. Über 100 mal hat Israel in den vergangenen sieben Jahren Syrien angegriffen, immer begründet mit angeblich notwendigen Vergeltungsschlägen gegen eine vorgebliche iranische Bedrohung oder auch einfach deshalb, weil es der syrischen Regierung schlicht das Recht, deren Land politisch zu vertreten, absprach. Bis in das Jahr 2018 nahm sich Israel faktisch ungestraft das Recht heraus, in Syrien militärisch einzugreifen und stützte damit die

Atomlügen über den Iran

Die Mär von Massenvernichtungswaffen in den Händen von „Schurkenstaaten“ erlebt die nächste Auflage. Mit der unbelegten Behauptung eines heimlich umgesetzten iranischen Atomwaffenprogramms versucht ausgerechnet jener Staat, der sich selbst allen internationalen Abkommen zur Verbannung von Atomwaffen aus den Rüstungsarsenalen nonchalant entzieht, seine Kriegspsychose in eine handfeste Aggression umzumünzen. Noch gefährlicher ist, dass bestimmte ziokonservative (a1) Machtgruppen in den USA das für absolut praktikabel halten.

Das ewige Kriegsgeschäft

Der sogenannte Krieg gegen den Terror paart Paranoia mit Gier. Die Kriege der Vereinigten Staaten von Amerika beziehen ihre Dauerhaftigkeit einerseits aus den Wahnvorstellungen von selbsternannten Weltverbesserern, andererseits aus profanen Geschäftsinteressen. Eine solche Verflechtung ist übrigens eine der Wesensmerkmale des Faschismus. Ein weiteres ist die Überhebung über andere Menschen und Gesellschaften (1). Hierzu eine – gerade im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse – wertvolle Übersetzung von FritztheCat (a1).

Brücken bauen

Brücke Baustelle

Die Leitmedien sind die Stütze des Systems – auch durch uns. Wenn es einer zunehmend aufgeklärten und sich kritisch informierenden Öffentlichkeit gelingt, die wahre Rolle der Leitmedien zu erkennen, fällt auch deren Glaubwürdigkeit in sich zusammen. Allerdings noch lange nicht das System. Es hängt eben durchaus auch von uns ab, ob Menschen den Mut finden, die Systemzwänge – zuallererst mal für sich – aufzubrechen, oder ob sie in Angst gefangen weitermachen, weil sie für sich klar und deutlich Feinde „da